Rheine. Der neue Familienbeirat der Stadt Rheine hat mit seiner konstituierenden Sitzung offiziell seine Arbeit aufgenommen. Mit dem neuen Gremium setzt die Stadt zugleich ein deutliches Zeichen für mehr Familienbeteiligung und eine familienfreundliche Stadtentwicklung in Rheine.
Zur ersten Sitzung kamen die neu berufenen Mitglieder zusammen, um sich kennenzulernen, organisatorische Grundlagen zu besprechen und erste Themenfelder für die zukünftige Arbeit festzulegen.
Der Familienbeirat versteht sich als Bindeglied zwischen Familien, Politik und Verwaltung. Ziel ist es, die Lebensbedingungen für Familien in Rheine nachhaltig zu verbessern und ihre Perspektiven frühzeitig in Planungs- und Entscheidungsprozesse einzubringen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Kinderbetreuung, Bildung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mobilität sowie Freizeit- und Unterstützungsangebote für Familien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Fortführung und Weiterentwicklung bestehender Projekte und Maßnahmen in Rheine. Dazu gehören unter anderem die „Notinsel“, das Projekt „Gelbe Füße“ zur Förderung sicherer Schulwege, der Familienpass sowie Veranstaltungen wie der Weltkindertag oder stadtteilbezogene Familientage.
Darüber hinaus setzt der Familienbeirat auf eine enge Zusammenarbeit mit anderen Beteiligungsgremien wie dem Seniorenbeirat, dem Beirat für Menschen mit Behinderung und dem Kinderbeirat. In den kommenden Monaten sollen die inhaltlichen Schwerpunkte weiter konkretisiert und bestehende Projekte kontinuierlich begleitet werden. Gleichzeitig sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich mit ihren Ideen, Anregungen und Anliegen aktiv einzubringen. Der Familienbeirat ist per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können außerdem an den öffentlichen Sitzungen des Familienbeirates teilnehmen. Die Sitzungstermine werden über das Gremieninformationssystem auf der Internetseite der Stadt Rheine bekannt gegeben.
