Tierheim schlägt Alarm

Auf dem Foto: (v.l.) Theresa Schlepphorst, Jürgen Coße, Dominik Bems und Hans-Ulrich Hickstein Foto: privat

Rheine

Rheine/Neuenkirchen/Kreis Steinfurt. Über die aktuelle Lage des Tierheims Rote Erde informierten sich der SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt, Jürgen Coße, und der SPD-Landtagskandidat sowie Fraktionsvorsitzende der SPD Rheine, Dominik Bems, bei einem Gespräch mit dem 2. Vorsitzenden Hans-Ulrich Hickstein und Beiratsmitglied Theresa Schlepphorst. 

Im Mittelpunkt standen die finanzielle Situation, notwendige Investitionen sowie die Entwicklung bei der Tieraufnahme. Besonders kritisch sehen die Verantwortlichen die im Raum stehende Streichung des Jahreszuschusses und des Kastrationszuschusses durch den Kreis Steinfurt für 2027. Gleichzeitig stehe das Tierheim vor erheblichen Investitionen. „Für Hundehaus, Katzenunterbringung, Bürogebäude und notwendige Modernisierungen haben wir einen erheblichen Investitionsbedarf. Auch spontane Ausgaben für die Reparatur von Schäden führen schnell zu finanziellen Herausforderungen“, erklärte Hickstein.

Nach Angaben des Tierheims werden deutlich mehr Katzen als Hunde aufgenommen. Trotz der seit 2021 bestehenden Kastrationspflicht gebe es weiterhin viele Katzenmütter mit Nachwuchs. Katzen könnten mehrfach im Jahr bis zu acht Jungtiere bekommen. Der Platz sei jedoch begrenzt. Hinzu komme ein erheblicher Personalbedarf: Derzeit stehen 4,5 Vollzeitstellen zur Verfügung, benötigt würden nach Einschätzung des Tierheims rund zehn Stellen.

Das Tierheim wirbt zugleich um Unterstützung aus der Bevölkerung, sowohl durch Spenden als auch durch neue Mitglieder. Hingewiesen wurde außerdem auf das Jubiläumsfest im Walshagenpark in Rheine am 12. Juli von 10 bis 18 Uhr. Dort möchte das Tierheim seine Arbeit vorstellen und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.


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