„Rote Hand“-Aktionstag

Auch andere Schülerschaften können sich der Aktion der Abendrealschüler noch anschließen. Foto: privat

Rheine

Rheine. „Es macht mich traurig, wenn ich sehe, was Kindern in unserer Welt angetan wird! Kinder dürfen nicht als Soldaten missbraucht werden – nie und nirgendwo!“, so Fritz Begambo.

 

Zusammen mit Violeta Krasniqi übergab er als Schülervertreter der Abendrealschule am Ende des Aktionstages „Rote Hand“ Dr. Peter Lüttmann, Bürgermeister der Stadt Rheine, die roten Handabdrücke der Schülerschaft mit der Bitte, sich politisch für die Kinder in Kriegsgebieten einzusetzen.

David Hosni, Referent von Terre des hommes, informierte zum Einstieg in den Projekttag die Schüler über das Leben von Kindern in den Krisengebieten dieser Welt. Kinga Kazmierczak und Nadine Karimanovic, Bildungsreferentinnen der Kriegsgräberfürsorge e.V. des Landesverbandes NRW, übernahmen die Aufgabe, auch die geschichtlichen Hintergründe in Deutschland in einer Arbeitsgruppe aufzuarbeiten. Schließlich wurden die Wünsche für eine glückliche Kindheit formuliert und mit einem roten Handabdruck und einer Namenssig­natur zu Papier gebracht.

Dr. Peter Lüttmann begrüßte das politische Engagement der Schülerschaft. Die roten Handabdrücke werden gesammelt und über Terre des Hommes am 12. Februar, am „Red Hand Day“, Abgeordneten oder Parteichefs der Regierungsparteien geschickt. Es besteht also noch die Möglichkeit für andere Schulen, sich dieser guten Aktion anzuschließen.


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