Rheine. Die Stadt Rheine plant, auch für die zahlreichen Radfahrer zusätzliche Abstellplätze in der Innenstadt zu schaffen.
Deshalb hat Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann die Verkehrsbetriebe der Stadt Rheine gebeten, die Nutzung der Rathaustiefgarage für Fahrräder zu prüfen und ein entsprechendes Konzept zu erstellen. Dabei sollen die Stellmöglichkeiten zentral und einfach erreichbar sein. Die Tiefgarage im Rathauszentrum verfügt über 397 Stellplätze auf einer Ebene und Ausgänge mit direktem Zugang zur Innenstadt, zum Rathaus und liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Bei einer Reduzierung um sieben auf dann noch 390 Stellplätze würde eine ausreichende Kapazität gewahrt. Durch Umwandlung dieser Flächen könnten bis zu 60 Fahrradabstellplätze geschaffen werden. Auch Elektrofahrräder könnten hier untergestellt werden.
Vor der Realisierung, die bereits im Jahr 2017 möglich wäre, sollen aber zunächst von der EWG Rheine die Firmen und Einzelhändler in der Innenstadt befragt werden, ob und welcher Bedarf an Fahrradparkplätzen besteht. Damit soll sichergestellt werden, dass die notwendigen Investitionen für Fahrradständer, Wegekennzeichnungen, Markierungen und elektronisch geregelter Zufahrt auch bedarfsgerecht erfolgen. Die Kosten können derzeit noch nicht genau beziffert werden; angestrebt wird eine Förderung aus Mitteln der Städtebauförderung.
Die Nutzungsentgelte sollten aber erschwinglich bleiben. Eine Konkurrenz zur Fahrradstation am Bahnhof, die vom Caritasverband Rheine betrieben wird, ist ausdrücklich nicht angestrebt. Die Bilder vor Ort abgestellter Fahrräder machen das Fehlen von Fahrradständern deutlich. Bei guter Auslastung der Fahrradparkplätze sind mittelfristig weitere Verbesserungen – etwa Stromanschlüsse zum Aufladen von Elektrofahrrädern und abschließbare Fächer für Zubehör denkbar.
