Rheine. Die Betreuung von Kindern mit einer (drohenden) Behinderung und /oder besonderem Förderbedarf erfordert eine hohe Sensibilität und Fachkenntnis von Kindertagespflegepersonen.
„Eine inklusive Pädagogik kann dann gelingen, wenn alle Bildungs- und Betreuungsangebote konsequent individuelle Kompetenzen berücksichtigen und Kinder in erster Linie als Kinder wahrgenommen werden“, heißt es im Sozialgesetzbuch IX. In der Kindertagespflege werden bislang häufig Einzelfalllösungen vorgehalten, die in der Regel nicht übertragbar sind. Unter guten Rahmenbedingungen vermag die Kindertagespflege jedoch eine – gegenüber institutionellen Settings – gleichwertige Bildung, Erziehung und Betreuung dieser Kinder zu gewährleisten. Im Rahmen der Inklusionsdebatte öffnet daher die FBS-Fortbildung einen Blick auf den ganzheitlichen Ansatz. Die Fortbildung der Familienbildungsstätte Rheine nimmt verschiedene Formen von Förderbedarfen in den Blick, informiert über Herausforderungen im Kindertagespflegealltag, nimmt Kooperationen und Kommunikationsstrukturen in den Blick und vermittelt Fachwissen.
Die Weiterbildung über 100 Unterrichtsstunden richtet sich an qualifizierte Tagespflegepersonen und startet am Montag (12. September) von 18.30 bis 21.30 Uhr und erstreckt sich über 20 Wochen außerhalb der Ferien. Drei Samstage von 9 bis 16.30 Uhr ergänzen im halben Jahr die Fortbildung.
Nähere Infos zu Voraussetzungen, Kosten und Anmeldung gibt es bei der FBS Rheine, Mühlenstraße 29, unter 05971 / 98820 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
