Rheine. Auf Einladung der Einrichtungsleitung tagte das Bündnis Flüchtlingsengagement für Rheine jetzt erstmalig in der Notunterkunft für Flüchtlinge an der Mittelstraße.
Die Bündnistreffen sollen dafür sorgen, das Wissen der 20 lokalen Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Einrichtungen untereinander zu teilen, Veranstaltungen abzustimmen und Doppelstrukturen möglichst zu vermeiden. Für den Wissenstransfer bei dem jetzige Treffen sorgten insbesondere Christa Heufes (Fachstelle Migration und Integration der Stadt Rheine) und Ingo Stroet (Einrichtungsleitung der Notunterkunft). Sie informierten über aktuelle Belegungszahlen und Unterbringungsstandards. Bekanntgemacht wurde auch, dass bei der jetzt anstehenden Fortschreibung des Migrations- und Integrationskonzeptes vier Vertreter vom Bündnis eingeladen sind, in einer Steuerungsgruppe aktiv mitzuwirken.
Dass die Engagementbereitschaft im Themenfeld Flüchtlingshilfe in Rheine immer noch eine hohe Dynamik aufweist, davon konnte man sich dann beim Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden überzeugen: Zielgruppenspezifische Projekte des Jugend- und Familiendienstes, das Filmprojekt junger Geflüchteter mit dem Jugendzentrums Jakobi, die Integrationsaktivitäten des Rotaryclubs, die individuellen Beratungsangebote des Caritasverbandes, die Qualifizierungsreihe im Bürgertreff Füreinander oder die Sprachcafés auf dem Dorenkamp – die Aufzählung ließe sich noch viel weiter fortführen.
Da die unterschiedlichen Projekte zu einem Großteil nur mit ehrenamtlicher Unterstützung zu meistern sind, sprachen die anwesenden hauptamtlichen Teilnehmer dann auch den freiwilligen Helfern ein besonderes Dankeschön aus.
Siegmar Schridde, der das Bündnis von der Fachstelle Bürgerengagement begleitet, gab abschließend noch einen Ausblick, indem er darauf hinwies, dass bis zum nächsten Treffen die Bündnishomepage startklar sein soll.
