Mehr als 800 geflüchtete Menschen betreut

Seit Anfang des Jahres unterstützen Beratungsfachkräfte der Agentur für Arbeit Rheine im Integration Point geflüchteten Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt. Die Flüchtlingsberaterinnen Nabila Abakar-Kadade (l.) und Rabia El Khalil sowie Hans-Gerhard Gajewski, stellvertretender Leiter der Arbeitsagentur Rheine, zogen eine erste Bilanz.Foto: Agentur für Arbeit

Rheine

Rheine. Anfang des Jahres ging in der Agentur für Arbeit Rheine der „Integration Point“ an den Start. Drei Expertinnen betreuen hier Asylbewerber und geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit. Nun zog Hans-Gerhard Gajewski, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Rheine, eine erste Bilanz.

Gemeinsam mit den Beratungsfachkräften Rabia El Khalil und Nabila Abakar-Kadade gab er einen lebhaften Einblick in die Herausforderungen, die zu meistern sind, und die Erfolge, die bereits erzielt wurden. Mehr als 800 Menschen sind seit Anfang des Jahres bereits im „Integration Point“ beraten worden. In der neuen Beratungseinrichtung werden vor allem Asylsuchende und Flüchtlinge aus den Krisengebieten Irak, Iran, Syrien, Eritrea und Somalia, betreut, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sie ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten. „Es ist unser Ziel, diesen Menschen eine berufliche Perspektive zu ermöglichen“, erklärte Hans-Gerhard Gajewski. Dazu arbeitet die Agentur für Arbeit Rheine eng mit Kreis, Kommunen, Kammern, Verbänden und Ehrenamt zusammen. Aktuell kümmern sich mit Rabia El Khalil, Nabila Abakar-Kadade und Ulrike Chiei drei Beraterinnen im „Integration Point“ um 622 geflüchtete Menschen. Sie nehmen das Beratungs- und Vermittlungsangebot des „Integration Points“ freiwillig wahr und möchten ihren Weg in eine Ausbildung oder eine Beschäftigung schaffen. Mehr als 80 Prozent der Kunden sind männlich und unter 35 Jahren alt. Deutsch können die wenigsten von ihnen. Die Agentur für Arbeit Rheine setzt intensiv auf Qualifizierung und Bildung. In diesem Monat nehmen 250 Kunden an solchen Fortbildungen teil. In der Regel besuchten die Flüchtlinge mehrere Kurse in Folge, bis die Vermittlung in Arbeit ein Thema werden kann.

„Wir haben einen sehr aufnahmefähigen Arbeitsmarkt und Arbeitgeber, die sich engagiert um die berufliche Integration Geflüchteter bemühen. Das ist ein großer Vorteil. Zugleich ist das Anforderungsniveau in den Unternehmen hoch. Daher investieren wir zusätzliche Mittel und Ressourcen, um geflüchtete Menschen in eine Beschäftigung zu integrieren“, verdeutlichten die Experten.


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