Gegen die Armut

Das Bild zeigt (v.l.) Josef Kuberek, Alois Pappert, Hans Gerd Hüsken, Pfarrer Bernhard Brirup, Pastor Günter Hillebrandt, Arnold Lenzing, Andreas Horstmann, Dieter Wennemer und Gregor Gödde, engagierte Vereinsmitglieder. Es fehlen: Franz Pape, Josef Wullkotte und Klaus Gödde.Foto: privat

Rheine

Rheine. Der Verein für Osteuropahilfe St. Marien-Rheine-Eschendorf plant derzeit die Finanzierung in der Organisation befindlicher Projektvorhaben für Litauen und für die Ukraine – und hofft dabei erneut auf Hilfe.



Bereits seit 25 Jahren werden Transportdurchführungen aus Rheine mit humanitärer Hilfe zur Linderung von Not und Armut nach Osteuropa gefahren. Zwölf Mitglieder des Vereins setzen ihre Arbeitskraft und Freizeit dafür ein, um den betroffenen Mitmenschen in Litauen zu helfen. Vereinspräsident Josef Kuberek: „Natürlich können auch wir die anhaltende Not und die Armut der Menschen in der Ukraine nicht beheben. Wir können aber mit unseren Hilfsmaßnahmen zur vorübergehenden Linderung beitragen und so den Menschen etwas Mut und Hoffnung auf eine bessere Zukunft schenken.“

In Vorbereitung sind im Augenblick mehrere Projekt. Dazu gehört auch der vorweihnachtliche Lebensmitteltransport zur Unterstützung der besonders bedürftigen Bewohner der Region von Pakruojis und der Heimkinder in Pamusis. Der Transport wird seit 2000 jährlich durchgeführt. Das Transportgut wird vom Verein aus Rheine und der Kolpingsfamilie aus Schüttorf zusammengestellt, aber in eigenständiger Verantwortung der Kolpingsfamilie nach Litauen durchgeführt. Der Kostenanteil beträgt für den Verein aus Rheine rund 3.000 bis 4.000 Euro.

Weiterhin in Planung ist die Unterstützung der Sozialstation des Klosters der Mägde Mariens in Krysovyci mit Pampers, medizinischer Hilfe und Lebensmitteln für die Armenbetreuung der Menschen überregional. Das Kostenaufkommen liegt bei rund 2.000 Euro. Eine Hilfslieferung für die Pfarrgemeinde St. Josepha in Szehyni ist ebenfalls geplant.

Die Sozialstation der Pfarrgemeinde wird besonders von Pendlern frequentiert, die im Grenzverkehr Ukraine / Polen ihre mitgeführten Habseligkeiten tauschen oder verkaufen. Die Kosten für diese Aktion belaufen sich auf rund 1.000 Euro. Das letzte geplante Hilfsprojekt ist die Möblierung des Priesterseminars der Ukrainisch-Orthodoxen-Kirche in Rivne für rund 6.400 Euro für Möbel, Bettbezüge und Küchenausstattung sowie 3.200 Euro für die Transportkosten.
Die Gesamtkosten für alle geplanten Hilfsmaßnahmen in Litauen und in der Ukraine liegen bei 16.600 Euro.

„Da unser Vereinsbudget zur Zahlung dieser Kosten nicht ausreicht, bitten wir Sie sehr herzlich, uns bei der Finanzierung der vorgestellten Projekte behilflich zu sein“, betont Kuberek.

Überweisungen von Geldspenden werden auf die Dauerspendenkonten bei der VR-Bank oder Stadtsparkasse in Rheine erbeten:

VR-Bank Kreis Steinfurt: BIC: GENODEM1SEE, IBAN: DE29403619067829000100

oder

Stadtsparkasse Rheine BIC: WELADED1RHN, IBAN: DE75403500050005001276


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