Rheine. Seit einiger Zeit arbeitet ein Runder Tisch in der Kirchengemeinde St. Dionysius an einem institutionellen Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen für die gesamte Pfarrei und ihre Gruppen.
Damit folgt die Pfarrei dem Wunsch des Bischofs, bis 2017 ein Konzept nicht nur auf dem Papier vorzulegen, sondern auch mit Leben zu füllen. In dem Schutzkonzept geht es darum, Strukturen zu schaffen, in denen die Auseinandersetzung und die Sensibilisierung für das Thema dauerhaft fester Bestandteil im Gemeindeleben werden können. Am Runden Tisch haben sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarrei eingefunden. So sind neben Seelsorgern, Mitarbeitervertretung und einer Kita-Verbundleitung auch Elternvertreter und engagierte Gemeindemitglieder mit dabei. Fachlich beraten und begleitet wird das Team in diesem Prozess vom Kinderschutzbund in Rheine und Präventionsfachkräfte im Bistum Münster. In den nächsten Wochen starten Pilotprojekte in zwei Gemeindegruppen. Im direkten Austausch werden dann nach und nach alle Einrichtungen, Gruppen und Verbände in das Schutzkonzept eingebunden. Mitte des nächsten Jahres soll dem Kirchenvorstand ein erster Konzeptentwurf vorgelegt werden. Der Runde Tisch wird auch in Zukunft ein fester Bestandteil des gelebten Konzeptes bleiben. Interessierte Menschen aus der Pfarrei, die die Arbeit unterstützen möchten, sind herzlich willkommen. Als Kontaktpersonen stehen Ihnen die Pastoralreferenten Dirk van de Loo (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Ines Plien (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) sehr gerne zur Verfügung.
