350 Euro für den DKSB Rheine

Das Bild zeigt (v.l.) Hannes Scheffing (Cinetech-Kino Rheine), Anke Sundermann (Kinderschutzbund Rheine), Annette Wiggers (1. Vorsitzende Kinderschutzbund Rheine), Monika Hoelzel (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine) und Heinz Schulte (Metropoli – Kino für kleine Leute). Foto: Stadtpressestelle Rheine

Rheine

Rheine. Anfang November wurden im Rahmen der Gedenkreihe „in memoriam – Gedenken und Erinnern“ im Cinetech-Kino an der Surenburgstraße zwei Filmdokumente aus den Jahren 1947 und 1948 gezeigt. 

Zwar endete im Frühjahr 1945 der Zweite Weltkrieg und damit auch die Herrschaft der Nationalsozialisten, doch Normalität kehrte für die meisten Menschen in der „Zusammenbruchgesellschaft“ noch lange nicht ein. unzählige waren heimatlos, weil sie aus den vormals deutschen Ostgebieten deportiert oder ihre Häuser und Städte im Bombenkrieg zerstört worden waren. Das Schicksal der Flüchtlinge und Vertriebenen sowie der in den Trümmerstädten lebenden Menschen veranschaulichten zwei außergewöhnliche zeitgenössische Filmdokumentationen, in die der Historiker und Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, Prof. Dr. Markus Köster, einführte: „Asylrecht“ von Rudolf W. Kipp zeigt die rigide Aufnahmepraxis an der britischen Zonengrenze und die Situation der Neuankömmlinge in den Notaufnahmelagern, „Alltag nach dem Krieg“ von Elisabeth Wilms die Lebensverhältnisse im zerstörten Dortmund. Die Einnahmen aus der Gedenkveranstaltung – aufgestockt durch Hannes Scheffing (Cinetech-Kino Rheine) und Heinz Schulte (Metropoli – Kino für kleine Leute) – wurden nun dem Kinderschutzbund Rheine übergeben. Nicht nur die Spende sondern auch die Spardose – ein Teddybär mit einem Säugling im Arm – wurden freudig entgegengenommen.

Das Geld soll hauptsächlich für den neuen Therapieraum des DKSB Rheine verwendet werden und für die Spardose soll ein passender Platz gefunden werden.


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