Erstklassiger Kunstgenuss für Augen und Ohren

Konstantin Manaev. Foto: Veranstalter

Rheine

Rheine. Eine außergewöhnliche Ausstellung braucht einen außergewöhnlichen Rahmen: Zur Eröffnung von Christoph M. Loos‘ „Parusia – Die Idee in den Dingen“ auf der Ökonomie von Kloster Bentlage am Sonntag (5. Februar) darf sich das Publikum nicht nur auf einzigartige Kunstwerke freuen, sondern auch auf einen Hörgenuss der Extraklasse. 

Dank einer Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit (GWK) wird der Cellist Konstantin Manaev die Eröffnung musikalisch umrahmen. „Ich war sechs, als meine Mutter, eine Pianistin, mir auf dem Klavier das Präludium aus der 1. Suite von Bach vorspielte“, erzählt er. „Ich wollte sofort die schöne Melodie nachspielen. Aber meine Mutter meinte: ,Kostjuscha, wenn du das spielen möchtest, musst du Cello spielen können, denn Johann Sebastian Bach hat das für Violoncello komponiert und nicht für Klavier.‘ Schon eine Woche später bekam ich ein kleines Achtelcello und begann, Bach zu üben.“ Manaev wurde in Russland geboren. Er studierte zunächst an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums, an der Musikhochschule Münster und an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden sowie an der Musikakademie Basel bei Ivan Monighetti. Zahlreiche Preise bei europäischen Wettbewerben machten Manaev international bekannt.

Als Solist tritt Manaev inzwischen regelmäßig in ganz Europa, Russ­land, Asien und den USA auf. Dabei spielte er bereits unter anderem mit dem Moskauer Sinfonieorchester, der St. Petersburg Kammerphilharmonie, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Sinfonietta Köln, dem Luzerner sowie dem Basler Sinfonieorches­ter. Überdies hat er sich als gefragter Kammermusiker etabliert. „An Zufall mag man da nicht glauben: Chris­toph M. Loos wünschte sich zur Eröffnung eben jene Suite von Bach, die für Manaev die Inspiration zu seiner Karriere war“, sagt Jan-Christoph Tonigs, künstlerischer Leiter von Kloster Bentlage. „Und wir sind dankbar und auch stolz, dass wir ihm und dem Publikum diesen Wunsch mit einem so exzellenten Musiker erfüllen können.“ Die Ausstellungseröffnung am Sonntag beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei. Ab 10.15 Uhr verkehrt ein Pendelbus zwischen dem Parkplatz Saline Gottesgabe und dem Kloster. Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie unter www.kloster-bentlage.de.


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