Rheine. Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung des Vereins für Osteuropahilfe St. Marien-Rheine-Eschendorf e.V. statt. Trotz erheblich eingeschränkter Einsatzfähigkeiten vieler Vereinsmitglieder, die auf deren Gesundheit und das fortgeschrittene Alter zurückzuführen sind, konnte der Verein auch im Jahr 2016 sechs humanitäre Hilfsprojekte durchführen.
Dabei kam es zu einem Spendenergebnis der Superlative von 65.017,56 Euro. Vier Hilfsgütertransporte wurden für die Ukraine und zwei Transporte für Litauen organisiert. Die Wiederwahl des Präsidenten Josef Kuberek sowie die Wahl der Kassenprüfer Dieter Wennemer und Hans Gerd Hüsken im Rahmen der Hauptversammlung erfolgten einstimmig. Als wichtigsten Beschluss wurde das „sanfte Auslaufen der humanitären Arbeit“ und die dann damit verbundene endgültige Einstellung der Hilfsleistungen für Osteuropa für das Vereinsjahr 2018 festgelegt. „Die Gründe dafür sind der hohe Altersstand sowie die damit verbundenen körperlichen Gebrechen unserer Vereinsmitglieder“, so Kuberek.
Im Jahr 2017 sind noch einige Projekte geplant. So soll zum Beispiel auch wieder der schon zur Tradition gewordene vorweihnachtliche Lebensmitteltransport für Pakruojis und Pamusis, der stets in der Verantwortung der Kolpingfamilie Schüttorf durchgeführt wird, mit Lebensmittelrationen aus Rheine bestückt werden.
Um die letzten Vorhaben des Vereins realisieren zu können, bitten die Mitglieder erneut um finanzielle Spenden auf eines der folgenden Dauerspendenkonten und danken schon jetzt herzlich für Ihre Hilfe:
VR-Bank Kreis Steinfurt: BIC: GENODEM1SEE, IBAN: DE29403619067829000100 oder
Stadtsparkasse Rheine BIC: WELADED1RHN, IBAN: DE 75403500050005001276
