21
So, Jul

Steinfurter Land Tourismus geht auf die Buchenbergrunde

Die Verantwortlichen des Borghorster Heimatvereins freuen sich mit Marion Niebel auf die Einweihung der Buchenberg­runde am Sonntag. Foto: Simone Friedrichs

Steinfurt

Borghorst (sf). Der Fokus liegt verstärkt auf touristischem Wandern, "entschleunigen" ist auch eines der Schlagworte, die auf die neuen Wanderwege im Steinfurter Land zutreffen. Nach der Eröffnung der ers­ten Route bei Metelen wird am kommenden Sonntag (14. Juli) die zweite präsentiert und eingeweiht: Die „Buchenberg­runde“ von Borghorst aus.

 

 

„Es sollte eine Route werden, die nicht zu kurz und nicht zu lang ist, aber auch die Besonderheiten bietet, die zum Buchenberg, zu Borghorst und zum Steinfurter Land gehören“, erklärt Marion Niebel von SMarT. „Also zog Hännes Oletti als Wanderexperte mit seinem Team vom Heimatverein los und am Sonntag können wir einen wunderbaren Wanderweg präsentieren und laden dazu alle herzlich ein.“ Um 10 Uhr wird die neue Route am Heimathaus eingeweiht, mit von der Partie sind auch Landrat Klaus Effing und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer.

 

Vom Heimathaus geht es an der Kirche und am Göckenteich vorbei zum Buchenberg. Auch dort im Wald gibt es eine abwechslungsreiche Wanderroute, die schließlich bis nach Hollich zur Mühle führt. Zwischendurch wird eine kleine Pause eingelegt mit Verpflegung der Teilnehmer. Die Route führt vorbei an Beckers Jan, an Beckmanns Milchtankstelle, zurück durch den Wald und durch das neu entstehende Weberviertel noch einmal zum markanten Borghorster Kirchring. Zum Abschluss der ersten Wanderung können die Teilnehmer im Heimathaus einkehren. Die reine Gehzeit liegt bei zweieinhalb Stunden, die Strecke misst 8,3 Kilometer und führt durch Wald, entlang an Feldern und Wiesen, über Höfe – typisch münsterländisch eben.

Ein Flyer mit Karte und allen interessanten Stationen liegt ab Sonntag aus. „Touristen sind oft bei uns und fragen nach ausgewiesenen Routen, jetzt haben wir auch eine, die nicht ganz so lang ist. Viele scheuen vor 13 bis 14 Kilometern schon mal zurück“, erklärt die SMarT-Chefin. Besonders bedankt sie sich bei der Wandergruppe des Heimatvereins, die den Wanderweg vorbereitet und auch mit den entsprechenden Schildern versehen hat.


Anzeige