353.367 Euro – Sternsinger nahe am Rekordergebnis von 2020

Die Sternsinger im Kreisdekanat Steinfurt sammelten rund um das Dreikönigsfest 353.367,36 Euro für verschiedene Projekte. Foto: Bischöfliche Pressestelle

Steinfurt

Kreis Steinfurt. Sie sind mit Bollerwagen durch die Straßen gelaufen und haben an unzähligen Haustüren geklingelt. Mehr als 2600 Sternsingerinnen und Sternsinger waren rund um das Dreikönigsfest in den 24 Pfarreien des Kreisdekanates Steinfurt unterwegs. 

Sie haben in majestätischen Gewändern den Segen Gottes für das neue Jahr gebracht und zugleich um Spenden gebeten. Mit 353.367,36 Euro kommen sie nahe an das Vor-Corona-Rekordergebnis aus dem Jahr 2020 mit 392.936,63 Euro. Mit dem Gesamterlös der Aktion fördert das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen in diesem Jahr unter anderem Projekte für Kinder in Indonesien. Aber auch viele Partnerprojekte der Pfarreien in anderen Ländern wie beispielsweise Tansania, Brasilien, Indien, Nigeria, Ghana, Mexiko und Südafrika bekommen durch die Sternsinger eine finanzielle Unterstützung.

Kreisdekanatsgeschäftsführer Matthias Kaiser dankt allen kleinen und großen Kronenträgern, die sich nach der coronabedingten Pause in den Dienst der guten Sache gestellt haben, aber auch den vielen erwachsenen Helfern, die die Aktionen vor Ort im Hintergrund begleitet haben – und selbstverständlich den Spendern, durch deren Obolus in ärmeren Ländern Zeichen der Hoffnung und der Solidarität gesetzt werden. „Ohne die Sternsinger könnten viele Projekte für Kinder in Osteuropa, Afrika, Lateinamerika und Asien nicht vorangebracht werden“, lobt Kaiser das unermüdliche Engagement der vielen Kinder und Jugendlichen. Als Zeichen des guten christlichen Miteinanders im Kreis Steinfurt wertet er, dass in mehreren Pfarreien die Sternsingeraktion ökumenisch durchgeführt wurde.

Träger der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen, wie das Sternsingen auch genannt wird, sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt.


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