Aktuell 2.768 (2.584) Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Coronaviren SARS-CoV-2 Ausbreitung Foto: Bez.-Reg. Münster

Überregional

Münster. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster hat sich auf 2.768 (Vortag 2.584) Stand: 1.04.2020, 18:00 Uhr erhöht.

Für den Regierungsbezirk Münster wurden 896 (736) Gesundete und bis jetzt insgesamt 23 verstorbene gemeldet.

Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage wie folgt dar (erste Zahl: bestätigte Infektionen, zweite Zahl: Vortag)

Stadt Bottrop45 Infektionen (44) 11 gesundet, verstorben 1

Stadt Gelsenkirchen129 Infektionen (114) 20 gesundet, verstorben 1

Stadt Münster: 503 Infektionen (487) 190 gesundet, verstorben 2

Kreis Borken: 525 Infektionen (480) 150 gesundet, verstorben 8

Kreis Coesfeld: 358 Infektionen (334) 91 gesundet, verstorben 5

Kreis Recklinghausen417 Infektion (385) 134 gesundet, verstorben 1

Kreis Steinfurt: 469 Infektion (430) 158 gesundet, verstorben 3

Kreis Warendorf: 322 Infektionen (310) 142 gesundet, verstorben 2

In Emsdetten gibt es das erste Corona-Opfer. In einem Emsdettener Seniorenheim ist am Samstag ein vorerkrankter 93-jähriger Bewohner an den Folgen des Corona-Virus gestorben.

Im Kreis Borken ist es der bislang siebte mit dem Coronavirus zusammenhängende Todesfall: Ein 85-jähriger vorerkrankter Vredener ist am Montagabend, 30. März, im Ahauser St.-Marien-Krankenhaus an den Folgen der durch das Virus ausgelösten Covid-19-Erkrankung verstorben, teilt der Kreis Borken mit. 
Erneut vermeldet der Kreis Borken traurige Nachrichten: Im Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 kam es am vergangenen Sonntag (29. März) zum sechsten Todesfall. Ein 78-jähriger Patient aus Bocholt, der schwer vorerkrankt war, verstarb im Krankenhaus.
Eine Frau aus Vreden ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Die 78-Jährige Frau war in der angeordneten Quarantäne in einer Einrichtung für häusliche Pflege untergebracht und am Samstagabend (29.03.) den Folgen der Infektion erlegen. Im Kreis Borken ist es am Freitagmorgen zum vierten Todesfall gekommen: Eine schwer mehrfacherkrankte 82-jährige Bocholterin ist im Bocholter Krankenhaus verstorben.
Eine schwer mehrfacherkrankte 85-jährige Isselburgerin ist auf der Intensivstation des Bocholter Krankenhauses verstorben. Ein 69-järhiger aus Gronau ist im Krankenhaus in Bocholt als 2. im Kreis Borken gestorben. Eigentlich war er wegen einer anderen schweren Vorerkrankung im Krankenhaus. Er hatte Kontakt mit dem Mann, der am Sonntag im gleichen Krankenhaus verstorben war. Er lag mit dem 63-jährigem Mann aus Rhede auf einem Zimmer. Der 1. Patient hatte sich zuvor in chirurgischer Behandlung im Krankenhaus befunden und an den Folgen der Lungenkrankheit verstorben.

In Gelsenkirchen gibt’s den ersten Todesfall nach einer Corona-Infektion. Der 55-jähriger Patient gehörte laut Angaben der Stadt Gelsenkirchen nicht der Risikogruppe an und hatte keine Vorerkrankungen.

Im Kreis Recklinghausen ist die erste Person am neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 verstorben. Es handelt sich um einen 70 Jahre alten Mann aus Dorsten mit Vorerkrankung, der zuletzt im Krankenhaus behandelt worden ist

In Münster gibt es das erste Corona-Opfer. Eine 81-jährige Frau, die schon länger unter einer Grunderkrankung litt,  hat die Infektion mit dem Virus nicht überlebt. Dies hat am Donnerstagnachmittag die Stadt Münster mitgeteilt. Im St.-Franziskus-Hospital werden derzeit fünf Corona-Fälle intensivmedizinisch behandelt. Auch im Universitätsklinikum wurden bei insgesamt 33 Mitarbeitern Corona-Infektionen festgestellt. Außerdem sind 14 Corona-Infektionen bei Pflegekräften in unterschiedlichen Pflege-Einrichtungen bekannt.

Erster Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Warendorf. Ein vorerkrankter 85-jähriger Beckumer ist in einem Münsteraner Krankenhaus verstorben. Er war dort wegen einer anderen schweren Erkrankung zur Behandlung.

Im Kreis Coesfeld war der erste Tote aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus ein 79-jähriger Mann aus Havixbeck und ist im Krankenhaus an der Erkrankung verstorben. Bei den drei weiteren Verstorbenen handelt es sich um eine 80-jährige Frau aus Havixbeck, einen 89-jährigen Mann aus Dülmen und einen 75-jährigen Mann aus Dülmen. Sie starben im Krankenhaus. „Wir müssen uns stets vergegenwärtigen, dass hinter jeder Zahl ein menschliches Schicksal steht“, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Erster Corona-Todesfall in der Osnabrücker Region
Ein 75-jähriger Mann ist in einem Krankenhaus gestorben, wurde mitgeteilt am Donnerstagmorgen. Der 75-Jährige war vorerkrankt gewesen.

Das Coronavirus hat ein erstes Todesopfer in Bottrop gefordert. Ein 61-jähriger Mann ist am 25.03. in einem Bottroper Krankenhaus verstorben. Der Mann hatte keine Vorerkrankungen. Der Oberbürgermeister Bernd Tischler betonte: Zuhause bleiben, Abstand halten, Händeschütteln und Umarmungen vermeiden sowie Hygieneregeln wie das häufige Händewaschen beachten.

"Bisher hatten wir nur diesen einen schweren Fall auf einer Intensivstation in Bottrop, der dann aber dieses tragische Ende gefunden hat"

Mehr als 70.000 Fälle in Deutschland und mehr als 830 Tote!

Davon in NRW über 16.300! Laut Virologen die Zahlen erlauben bloß einen Blick in die Vergangenheit. Sie zeigen, wie die Ansteckungs-Situation vor 10 bis 14 Tagen war. Logische Gründe sind die lange Inkubationszeit von Sars-Cov-2 und weitere Zeit bis das Testergebnis beim RKI landet.

7000 Patienten mit Covid-19 in deutschen Kliniken

In den Krankenhäusern in Deutschland werden momentan rund 7000 Menschen mit Covid-19 behandelt. Davon befinden sich rund 1.800 Patienten auf Intensivstationen. Beatmet werden hiervon etwa 1.500 Patienten, sagte der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). 30.000 Beatmungsplätze im Bereich der Intensivmedizin stehen zur Verfügung.

Frankreich: 499 Tote an einem Tag, Insgesamt gibt es jetzt 3.500 Todesopfer.

Die Zahl der Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden sind ca. 23.000 Menschen. Mehr als 5.000 davon auf Intensivstationen.

INNERHALB Deutschlands wird die Grenze kontrolliert!

Es ist unglaublich, doch wegen Corona Realität: In Deutschland werden wieder Grenzen kontrolliert – und zwar die INNERHALB Deutschlands! Ab sofort wird die Grenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kontrolliert. Privatreisen nach Mecklenburg-Vorpommern sind untersagt. Auch Schleswig-Holstein kontrolliert die Grenzen und schickt die Touristen wieder nach Hause. Generell werden nur Autos mit heimischen Kennzeichen durchgelassen, weitere Fahrzeuge angehalten.

Österreichs Regierung verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

und ordnet eine Schutzmaskenpflicht beim Einkaufen an. Ab Mittwoch verteilten die ersten Lebensmittelketten einen einfachen Mund-Nasen-Schutz beim Eingang.
Auch Bulgaren müssen Schutzmasken in Öffentlichkeit tragen. Im Kampf gegen das Coronavirus gelte die Regelung für geschlossene Räume sowie auch in offenen Bereichen. Der Minister legte die Art der Masken nicht fest.


12-jähriges Mädchen in Belgien / 13-Jähriger in London gestorben

In Großbritannien sind binnen 24 Stunden weitere 381 Menschen an dem neuartigen Coronavirus gestorben.

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 1.789.

Die Zahl der Toten durch das Coronavirus in den USA ist auf 3.390 gestiegen und liegt damit über China.
Zählung zufolge Italien mit 11.591 Toten und Spanien mit 8.189.

IWF-Chefin: Weltwirtschaft wegen Corona bereits in einer Rezession

Die Weltwirtschaft befindet sich nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen der Coronavirus-Pandemie schon in einer Rezession. Die Wirtschaft in den USA und weiteren reichen Ländern schrumpfe bereits, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Freitag.

Katze in Belgien positiv getestet auf Corona

Es handele sich um einen Einzelfall, der „bei engem Kontakt zwischen dem Tier und einem (infizierten) Menschen“ auftreten kann, sagte ein Behördensprecher in Brüssel. Das Virus könne in seltenen Fällen von Menschen auf Tiere übertragen werden. Die Katze in Belgien hingegen habe „vorübergehend an Atem- und Verdauungsproblemen gelitten“.

Im US-Bundesstaat Kalifornien ist

ein Minderjähriger an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Der Teenager bei der Metropole Los Angeles sei bei „guter Gesundheit“ gewesen und habe keine Vorerkrankungen gehabt, bis er sich infizierte. Das teilte der Bürgermeister von Los Angeles mit.

Auch jüngere Corona-Patienten auf Intensivstation

Auf den Intensivstationen auch in Deutschland werden immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. Das habe sich in Italien gezeigt - und „das ist ein Bild, das sich auch in Deutschland ergibt“, sagte der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in München.

„Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation oder Intensivstation.“

Ein 16-jähriges Mädchen starb in Frankreich

an einer Coronavirus-Infektion. Julie war vollkommen gesund, ihr erstes Symptom war ein leichter Husten, ihre Lungen brachen in einer Woche zusammen.

"Glauben Sie nicht, dass diese Epidemie nur für ältere Menschen gefährlich ist."

Zuerst wurde der Teenager von einem leichten Husten gequält und das Problem schien überhaupt nicht ernst zu sein, ihre Symptome verschlechterten sich am Wochenende, dann litt sie bereits an einem schweren, katarrhalischen Husten. Ihre Lungen sind praktisch zusammengebrochen. Das junge Mädchen trauert in ganz Frankreich. Rund 34 Prozent der schwer Erkrankten seien jünger als 60 Jahre in Frankreich.

England: 21-jährige Frau und ein 18-jähriger Mann ohne Vorerkrankungen gestorben

Auch in England soll nun ein junger Mensch ohne Vorerkrankungen an den Folgen des Coronavirus gestorben sein. Das berichtet die Familie gegenüber der „Daily Mail“. Die Mutter schreibt: „An alle Menschen da draußen, die denken, dass es nur ein Virus ist, denkt bitte nochmal nach. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Dieses sogenannte Virus hat meiner 21 jährigen Tochter das Leben genommen“

Wir sind alle wahre Helden

Das Team des Klinikum Vest freute sich über die Anerkennung und schrieb: "Danke für eure motivierenden Worte, die angebotene Unterstützung und die Anerkennung derjenigen, die sich jetzt mit voller Kraft der Corona-Welle entgegenstellen! Wir sind alle wahre Helden: auch diejenigen, die zuhause bleiben und die, die in anderen Jobs weiterarbeiten, um unsere Grundversorgung und Sicherheit aufrechtzuerhalten!"

Corona Helden

RKI empfiehlt Tests bei jedem mit Atemwegsproblemen

Demnach soll fortan am besten JEDER mit Atemwegsproblemen auf das Coronavirus getestet werden. Bisher sollte nur getestet werden, wer Atemwegsprobleme UND Kontakt zu einem Infizierten hatte.Labore hingegen kritisieren bereits jetzt die zu breite Testung, die Laborkapazitäten könnten zum Problem werden.

5.400 Mitarbeiter in Spaniens Gesundheitswesen positiv getestet

In Spanien sind nach Behördenangaben inzwischen 5400 Mitarbeiter im Gesundheitswesen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Auf Mallorca sorgt die Polizei zwischendurch für gute Laune

Um die Bürger auf Mallorca aufzuheitern, hat die Polizei in der Gemeinde Algaida eine Überraschung!

 

Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim sind 17 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben

wie die Stadt am Montag mitteilte. Bei den meisten von ihnen seien vor dem Tod keine Covid-19-Symptome aufgetreten.

Erhöhtes Risiko für schwere Verläufe

• Ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
• Raucher
• Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des Herzens und der Lunge
• Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
• Krebspatienten
• Patienten mit geschwächtem Immunsystem.

559 Corona-Toter in Deutschland

Davon in NRW 130 (Stand 30.03.2020)

Bestürzung hat am Wochenende der Tod von S. Mangstl (54) aus Ostermünchen im Kreis Rosenheim ausgelöst. Der Musiker hatte keinerlei Vorerkrankungen.

In Thüringen ist erstmals ein Mensch an einer Corona-Infektion gestorben. In Jena starb ein 83 Jahre alter Mann.

Berlin meldete: Ein 42 Jahre alter Mann ohne Vorerkrankungen ist an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung gestorben. 

In Niedersachsen zwei Männer im Alter von 70 und 84 Jahren seien am Freitag gestorben. Im Landkreis Harburg starb in der Nacht zum Samstag außerdem ein 87-Jähriger, der nach Angaben des Landkreises eine Vorerkrankung hatte und seit einigen Tagen in einem Krankenhaus behandelt wurde.Ein 66-jähriger Mann aus dem Kreisgebiet Leer starb am Samstag im Krankenhaus, wie ein Kreissprecher mitteilte. Der Mann habe eine schwere Vorerkrankung gehabt.

In Sachsen bei einem Betroffenen in Bautzen und zwei stark vorerkrankten Senioren (84, 87) aus Bernsdorf im Landkreis Zwickau war der Krankenheitsverlauf tödlich.

In Sachsen-Anhalt in Halle sei eine 80-jährige Frau mit schweren Vorerkrankungen gestorben

Die Stadt Köln hat leider einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus vermeldet. Am 20. März 2020 verstarb eine 49-jährige Frau an Herzversagen. Die Patientin litt am Down-Syndrom sowie an weiteren Grunderkrankungen.

Am Freitag war der erste Bochumer am Coronavirus gestorben: Ein 55 Jahre alter Urlaubsrückkehrer aus Österreich. Ob er Vorerkrankungen hatte, wurde zunächst nicht bekannt.

Kreis Heinsberg zählt alleine schon 21 Todesopfer (24.03.2020). Zwei davon im Krankenhaus Heinsberg verstorbene Männer im Alter von 87 Jahren (aus Heinsberg) und 83 Jahren (aus dem Selfkant). Eine 85-jährige Frau (aus Heinsberg) verstarb am Mittwoch im Uniklinikum Aachen. Zwei ältere vorerkrankte Menschen starben in Aachen und Eschweiler, wie Stadt Aachen am Dienstag mitteilten. Einer der Toten war den Angaben nach ein etwa 80 Jahre alter Mann aus Aachen, der mehrfach vorerkrankt war. Er starb am Montagabend in einem Aachener Krankenhaus. Eine 84-jährige Frau aus Gangelt mit ernsthaften Vorerkrankungen sei in der Nacht auf Freitag einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Neuss erlegen, teilte der Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch mit.

Dem Gesundheitsamt Hohenlohekreis wurde ein COVID-19-Todesfall eines über 80-jährigen Patienten gemeldet. Der Mann zählte aufgrund seiner Vorerkrankungen zu den Hochrisikopatienten. Er wurde am 15. März positiv auf Covid-19 getestet und verstarb am Tag darauf in einem Krankenhaus.

Ein über 80 Jahre alter Mann aus Würselen war demnach ebenfalls vorerkrankt. Er starb in einem Eschweiler Krankenhaus. Es waren die ersten Todesfälle in Städteregion Aachen.

Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL, am 19.03.2020) sind in ganz Bayern fünf weitere Menschen am Coronavirus gestorben: eine 86-jährige Patientin aus dem Landkreis Traunstein, ein 80-jähriger Patient aus dem Landkreis Weilheim-Schongau, ein 99-jähriger Patient aus Würzburg und zwei Todesfälle wurden aus dem Landkreis Freising gemeldet: eine 80-jährige Patientin und ein 87-jähriger Patient.

In Bayern bei dem 6. Todesfall handelt es sich nach Angaben des Landratsamtes Landsberg am Lech um einen 71-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen“, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München mit.
Zwei weitere Menschen sind in Bayern einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus erlegen. In Oberallgäu handelt sich um eine 70-jährige Frau, die bereits erheblichen Vorerkrankungen hatte. Bereits am Sonntag war eine Bewohnerin (86) des AWO-Seniorenheims in Kempten am Coronavirus verstorben, die am Freitag mit Atemnot in das Kemptener Klinikum eingewiesen wurde. Ein weiterer Fall wurde vom Landratsamt Neu-Ulm gemeldet. In Bayern ist ein vierter Mensch an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Es handele sich um einen mehr als 80-jährigen Patienten aus Würzburg. Der Mann habe im Seniorenheim St. Nikolaus gewohnt, im selben Pflegeheim wie jener Mann, der als Bayerns erster Coronavirus-Toter gilt. Auch der nun Gestorbene sei vorerkrankt gewesen.

Nordrhein-Westfalen. Es gibt den ersten Todesfall durch das Coronavirus in Düsseldorf. Ein 81 Jahre alter Mann starb am Sonntag in einem Krankenhaus, er lag seit einer Woche bereits isoliert, weil er Vorerkrankungen hatte und schlechte Allgemeinwerte aufwies. Die sechster mit dem Coronavirus infizierte Person (81-Jähriger) sei am Sonntag gestorben. 

In Essen ist der fünfte Mensch an den Folgen des Coronavirus gestorben. Eine 82-Jährige Palliativ-Patientin aus dem Marienhaus im Westviertel wurde in das Universitätsklinikum Essen verlegt und ist in der Nacht verstorben.

Am späten Sonntagabend (22.03.) ist der zweite Hamburger an Corona gestorben. Der 52-jährige war aus dem Skiurlaub in St. Moritz zurückgekommen, befand sich seit mehreren Tagen in häuslicher Quarantäne. Er starb zu Hause. Beim 1. handele sich um einen 76-jährigen Bewohner einer Seniorenresidenz in Klein Borstel, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. 

Zweiter Corona-Totesfall in Hessen, bei der Toten handelt es sich um eine 89 Jahre alte Frau aus Mainhausen. „Sowohl die Infektionskette als auch die Kontaktpersonen der Verstorbenen konnten nachvollzogen werden“. 

Baden-Württemberg. Bei einem Opfer handelt es sich um einen 80-jährigen Rentner aus dem Hohenlohekreis. Der Mann litt an einer Vorerkrankung und zählte damit zu den Hochrisikopatienten. Ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter über 80-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil ist gestorben, der zuvor an einer chronischen Erkrankung litt, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag (17.03.2020) mitteilte. Zuvor hatte das Ministerium am Dienstag auch den vierten Todesfall verkündet - die Bewohnerin eines Pflegeheimes im Landkreis Heilbronn. Die Frau sei älter als 80 Jahre gewesen und habe an schweren Grunderkrankungen gelitten. Davor ist ein weiterer mit dem Coronavirus infizierter Mensch gestorben. Es handele sich um einen 80 Jahre alten Mann aus Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen), der in einer Klinik behandelt wurde, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Der Mann sei der zweite Tote in Zusammenhang mit der Pandemie in Baden-Württemberg. Zuvor war ein 67 Jahre alter Mann in Remshalden gestorben, der ebenfalls das Virus in sich trug.

Schleswig-Holstein. Es gibt den ersten Todesfall, es handele sich um einen 78-Jährigen, der im Universitätsklinikum in Lübeck starb. Dies teilte das Klinikum mit.

Briten mit Vorerkrankungen bleiben zu Hause

Die Regierung und die Gesundheitsbehörden haben die 1,5 Millionen Menschen in England, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Bedingungen als am stärksten von der Krankheit bedroht gelten, per Brief aufgefordert, sich selbst zu schützen, indem sie bis zu drei Monate zu Hause bleiben. Die britische Armee wurde hinzugezogen, um die Lieferung von Lebensmitteln an die Häuser der Menschen zu organisieren. Sie sollten nicht einmal ausgehen, um Lebensmittel einzukaufen oder Medikamente zu erhalten. Stattdessen werden sie gebeten, sich auf Familienangehörige und andere Mitbewohner zu verlassen, um ihnen Vorräte zu bringen, wobei Streitkräfte, Supermärkte und der NHS koordinieren, um Gegenstände zu den völlig isolierten Personen zu bringen.

„Wenn wir nicht zusammenarbeiten, wenn wir nicht die heldenhafte und gemeinsame nationale Leistung vollbringen, die Ausbreitung zu verlangsamen - dann ist es nur zu wahrscheinlich, das unser NHS in ähnlicher Weise überfordert wird“, sagte Johnson mehreren Zeitungen.

„Wir sind nur Wochen - zwei oder drei - hinter Italien“

Emotionales Statement zur Corona-Krise

„Die Welt ist voll am A...“ Udo Lindenberg

 

Reichen die bis jetzt eingeführten Schutzmaßnahmen gegen Corona?

Die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie hat verschiedene Modelle zur Ausbreitung des Virus durchgerechnet, dazu eine Stellungnahme veröffentlicht:

„Die Szenarien zeigen, dass zusätzliche Maßnahmen innerhalb der nächsten zwei Wochen eingeführt werden müssten, um die Kapazitäten der Intensivstationen nicht zu überschreiten. Auch ist damit zu rechnen, dass diese Einschnitte über die nächsten Monate aufrechterhalten werden müssen, um zu einer völligen Eindämmung der Infektionsausbreitung zu führen.“

https://www.dgepi.de/assets/Stellungnahmen/Stellungnahme2020Corona_DGEpi-20200319.pdf 

Schutzmaßnahmen (Händewaschen, Einschränkung der sozialen Kontakte) einhalten

So wäscht man die Hände richtig

 

In seiner täglichen Pressekonferenz appellierte Lothar Wieler, Chef des Robert Koch Instituts (RKI) am Mittwochvormittag noch einmal dringend an alle Menschen, die Schutzmaßnahmen (Händewaschen, Einschränkung der sozialen Kontakte, etc.) einzuhalten.

„Wir sind am Anfang einer Epidemie, die noch viele Wochen und Monate unterwegs sein wird“

sagte er.

„Pandemien verlaufen immer in Wellen. Es könnte zwei Jahre dauern, bis ein Großteil der Bevölkerung Covid-19 durchgemacht hat und immun ist. (…) Das Virus wird uns noch länger beschäftigen, aber der jetzige Zustand kann nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden, sondern die Maßnahmen müssen immer wieder überprüft werden.“

Laschet zu Corona-Krise: „Es geht um Leben und Tod“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Corona-Lage im Land als „nicht nur dynamisch, sondern dramatisch“ bezeichnet.

Es sei eine

„schwere Krise für Gesundheit, Wohlstand und den Zusammenhalt in unserem Land. Es geht um Leben und Tod – so einfach ist das. Bleiben Sie zu Hause.“

Nur so helfe man, das Virus einzudämmen, so Laschet bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Düsseldorf.

Spahn sieht Skiurlauber als wesentlichen Faktor der Virus-Ausbreitung

Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland wie auch in Dänemark habe „viel zu tun“ mit der Rückkehr zahlreicher Urlauber aus den Skigebieten in Südtirol, Österreich und der Schweiz, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder am Dienstag. Er appelliere deswegen an zurückkehrende Skiurlauber, zu Hause zu bleiben.

Unverändert haben die Kreise Steinfurt, Warendorf, Recklinghausen, Borken, Coesfeld sowie die Städte Münster und Bottrop ihre Krisenstäbe aktiviert. Die Stadt Gelsenkirchen hat ein „Lagezentrum Corona“ eingerichtet. Die Bezirksregierung Münster hat am vergangenen Freitag (13. März 2020) ebenfalls ihren Krisenstab aktiviert, der werktäglich und auch am Wochenende zusammentritt.

Da landesweit ab Montag, 16. März, alle Schulen und Kitas geschlossen sind, werden die mit dem heutigen Freitag auslaufenden Einzelschließungen nicht mehr aufgeführt.

Damit die Quarantäne-Maßnahmen Wirkung zeigen, ist es zwingend nötig, dass Schülerinnen und Schüler sich entsprechend der Empfehlungen des RKI verhalten. Quarantäne ist kein Schulfrei! Nicht mit Freunden treffen, in der Stadt herumlaufen oder auf Partys gehen – zuhause bleiben, chatten, Online-Dienste nutzen! Zuhause mit den Eltern das Zusammenleben besprechen: Bad nach Benutzung reinigen, nicht länger als 15 Minuten in einem Raum, nicht zu nah sein, keine gemeinsamen Mahlzeiten!

Info-Telefon zu Schulfragen

Die Bezirksregierung Münster hat ein Info-Telefon zur Beantwortung schulspezifischer Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus geschaltet.

Die Telefonnummer lautet: 0251 411-4198

Sprechzeiten:

Montag bis Freitag 7 – 21 UhrSamstag und Sonntag 9 – 15 Uhr
Wichtige Hinweis für Pflegeschulen: Bitte wenden Sie sich an das Postfach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bei Gesundheitsfragen kontaktieren Sie bitte das ServiceCenter der Landesregierung unter 0211 9119-1001 oder die für Sie zuständigen Gesundheitsämter.

Das Schulministerium NRW informiert

Das Landeskabinett hat die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner fürchtet keine Versorgungsengpässe

„In Deutschland sind wir gerade bei den Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln, Getreide, Milcherzeugnisse, Schweinefleisch oder Käse gut aufgestellt. Unser Selbstversorgungsgrad liegt hier bei über 100 Prozent.“

Zugleich warnte die Ministerin davor, mehr als die haushaltsüblichen Rationen einzukaufen.

„Hamsterkäufe sind nicht nötig. Es sind genügend Lebensmittel für alle da. Wer massiv mehr kauft, als er braucht, handelt nicht nur unsolidarisch, sondern wirft erfahrungsgemäß davon einiges weg.“

Gleichzeitig warnt aber die EU-Kommissionschefin!

Grenzschließungen: Von der Leyen warnt vor leeren Regalen

Nach den Grenzschließungen in Europa wegen der Corona-Krise warnt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen vor leeren Supermarktregalen. Schon jetzt seien Tausende Bus- und Lastwagenfahrer an Grenzen in der EU gestrandet.

„Wenn wir jetzt nicht handeln, werden Läden Schwierigkeiten bekommen, ihre Lager mit bestimmten Produkten zu füllen“, sagte von der Leyen in einem am Sonntag auf Twitter verbreiteten Video. „In diesem Moment der Krise ist es von äußerster Wichtigkeit, unseren gemeinsamen Binnenmarkt am Laufen zu halten.“

Spahn: Rückkehrer sollen auch ohne Symptome zu Hause bleiben

Das Bundesgesundheitsministerium hat wegen der Corona-Epidemie alle kürzlich aus Italien, Österreich oder der Schweiz Zurückgekehrten aufgefordert, sich selbst in Quarantäne zu begeben. Dies gelte

„unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht“.

 

 

 

WHO bezeichnet Verbreitung als Pandemie

Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nun als Pandemie ein. Das sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.

Das Ausmaß der Erkrankungen und der Todesfälle weltweit habe zu dieser Entscheidung geführt, erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Eine Pandemie ist laut WHO ein weltweiter Ausbruch einer neuen Krankheit.

28. Januar 2020 der Anfang: Die Deutsche Presseagentur meldet die erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in Deutschland. Ein Mitarbeiter (33) des Automobilzulieferers Webasto aus dem Landkreis Starnberg (Bayern) ist infiziert. Er hat sich bei einer chinesischen Kollegin angesteckt, hat nur milde Symptome. In dieser Infektionskette stecken sich 14 Menschen an.

Hotline für Schulfragen

Für Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitungen hat die Bezirksregierung Münster bis auf weiteres eine Telefon-Hotline für Fragen rund um das Corona-Thema eingerichtet.

Kreis Borken – Hotline 02861 82-1091

Kreis Coesfeld – Hotline 02541 18-5380

Kreis Recklinghausen – Hotline 02361 53-2626

Kreis Steinfurt – Hotline 02551 69-2825

Kreis Warendorf – Hotline 02581 53-5555

Stadt Bottrop – Hotline 02041 705080

Stadt Gelsenkirchen – Hotline 0209 169-5000

Stadt Münster – Hotline 0251 492-1077


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Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2. Den Namen Corona (deutsch: Krone) trägt er wegen der kronenartigen Stacheln auf der Virusoberfläche. Foto: NIAID Rocky Mountain Laboratories (RML) / commons.wikimedia.org / gemeinfrei

 


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