Aktuell 416 Corona-Infektionen im Regierungsbezirk Münster

Maskenpflicht vorbildlich umgesetzt wie auf dem Bild in Oldenburg auf dem Pferdemarkt. Foto: wirin

Überregional

Münster, Corona-Infektionen. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus (COVID-19) im Regierungsbezirk Münster liegt bei 416 Stand: 19.09.2020, 10:00 Uhr

Für den Regierungsbezirk Münster

wurden 8.424 Gesundete und bis jetzt insgesamt 257 verstorbene gemeldet.

Entsprechend den der Bezirksregierung Münster vorliegenden Meldungen aus den Kreisen und Städten stellt sich die Lage wie folgt dar (erste Zahl: Aktive Fälle)

Stadt Bottrop12 (11) Infektionen | 305 gesundet, verstorben 7

Kreis Borken37 (24) Infektionen | 1222 gesundet, verstorben 38

Kreis Coesfeld10 (8) Infektionen | 895 gesundet, verstorben 25

Stadt Gelsenkirchen58 (45) Infektionen | 811 gesundet, verstorben 20

Stadt Münster39 (35) Infektionen | 923 gesundet, verstorben 13

Kreis Recklinghausen95 (86) Infektion | 1833 gesundet, verstorben 44

Kreis Steinfurt53 (58) Infektion | 1.503 gesundet, verstorben 90

Kreis Warendorf32 (34) Infektionen | 932 gesundet, verstorben 20

RKI: Samstag fast 2300 / Sonntag 1340 neue Corona-Fälle in Deutschland

RKI zufolge gibt es in Deutschland rund 21.300 aktive Corona-Fälle.

Seit Beginn der Corona-Datenerfassung haben sich über 271.400 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Am Samstag war mit 2297 neuen Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden. „Nach einer vorübergehenden Stabilisierung der Fallzahlen auf einem erhöhten Niveau ist aktuell ein weiterer Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten“, schrieb das RKI.

In Deutschland ist die Zahl der Corona-Tests in der vergangenen Woche auf ein Rekordhoch gestiegen. Es seien 1,12 Millionen Tests durchgeführt worden

In Hamm ist der wichtige Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen fast überschritten. Nach aktuellstem Stand der Stadt von Sonntagmittag sei der Wert auf 48,6 gestiegen, in Gelsenkirchen am Vortag mit 44,1 angegeben. In Cloppenburg in Niedersachsen und in München - wurde der Sieben-Tages-Grenzwert in den vergangenen Tagen bereits überschritten!

Weltweit über 31.080.000 Corona-Fälle

Bereits mehr als 960.900 Corona-Tote weltweit

Fast 10 000 Neuinfektionen in Frankreich - der bislang stärkste tägliche Zuwachs an positiven Fällen. Der bisherige Rekord wurde vor sechs Tagen mit fast 9000 erreicht.

Corona-Zahlen in Israel auf Rekordhöhe

Israel bekommt die Corona-Pandemie nicht unter Kontrolle: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hat erstmals die 4000er-Marke überschritten.

Indien weist nach den USA die meisten Infektionsfälle weltweit aus, zugleich steigen zzt in keinem anderen Land die Ansteckungszahlen schneller.

Indien meldet 92 605 Corona-Neuinfektionen

In Ungarn sind erstmals mehr als 1000 Menschen innerhalb von 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Frankreich verzeichnet erneut mehr als 10 000 Neuinfektionen.

Corona-Impfstoffentwicklung nicht am Ziel

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sagte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn:

„Das gehört zur Wahrheit dazu: Wir sind nach wie vor noch nicht am Ziel mit der Impfstoffentwicklung. In den nächsten Wochen kann noch ganz viel passieren. Nach wie vor müssen wir uns darauf einstellen, dass es erst Mitte des nächsten Jahres einen Impfstoff gibt, mit dem wir weite Teile der Bevölkerung impfen können.“

Spahn betonte, dass es keine Impf-Pflicht gegen Covid-19 geben wird: „Es wird zu einer freiwilligen Impfung kommen. Wir brauchen 55 bis 65 Prozent der Bürger, die sich impfen lassen, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Und – das ist meine feste Überzeugung – werden wir freiwillig erreichen.“

Darum brauche es keine Verpflichtung.

Corona-Sportgipfel, Armin Laschet sagte:

„Unsere Botschaft ist klar: Wir lassen den Breitensport nicht alleine und stehen fest an seiner Seite. Seit Beginn der Corona-Pandemie mussten viele Vereine große Verluste verkraften, jetzt sorgt Nordrhein-Westfalen dafür, dass der Breitensport in unserem Land gut durch die Krise kommen kann. Damit wollen wir auch die Leistungen vieler Ehrenamtlicher in den Vereinen anerkennen und wertschätzen. Nordrhein-Westfalen ist Land des Sports und Land des Ehrenamts. Das muss so bleiben.“

Insbesondere durch das Fehlen von Zuschauerinnen und Zuschauern bei Spielen und Wettkämpfen haben Vereine große finanzielle Einbußen erlitten, einige Vereine bangen um ihre Existenz. Um drohende Insolvenzen abzuwenden, wird die Landesregierung ein zusätzliches Hilfspaket in Höhe von 15 Millionen Euro auflegen. Dies soll frühzeitig dabei helfen, Zahlungsschwierigkeiten von Vereinen aufzufangen.

Corona-Regeln: Maskenpflicht, Veranstaltungen und Reiserückkehrer

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit den Chefinnen und Chefs der Bundensländer beraten, wie es mit den Maßnahmen weitergeht. „Corona ist wieder voll da!“ so bringt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die steigenden Infektionszahlen auf den Punkt.

Kindergeld in 2020

Gesetzlich Versicherte haben pro Eltern 5 Tage mehr Anspruch auf Kinderkrankengeld. (10 Tage für Alleinerziehende)

Abstand und Maske tragen

Wenn es nicht möglich ist, den Abstand einzuhalten, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auch in Bus, Bahn und an anderen öffentlichen Orten muss weiterhin eine Maske getragen werden. In fast ganz Deutschland muss man mindestens 50 Euro Strafe zahlen, wenn man sich nicht an die Maskenpflicht hält. Nur in Sachsen-Anhalt gilt das nicht.

Großveranstaltungen und Familienfeiern keine einheitliche Obergrenze

Wie viele Menschen bei einer Familienfeier zusammenkommen dürfen, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Große Veranstaltungen wie Konzerte oder Festivals sind bis Ende 2020 verboten. Man solle in geschlossenen Räumen zum Beispiel gut lüften. Die Bundesliga wird bis mindestens Ende Oktober vor leeren Zuschauerrängen spielen müssen.

Quarantäne nach Reisen im Risikogebiet

Die kostenlosen Testungen für Urlaubsrückkehrer aus Nicht-Risikogebieten entfallen ab dem 15. September.

Alle, die aus einem Risikogebiet zurückkommen, müssen in Quarantäne. Ab Oktober ist es möglich, die Quarantäne-Zeit zu verkürzen, wenn man am fünften Tag zuhause einen negativen Test vorweisen kann.

Die Beendigung der Selbstisolation ist frühstens nach einem Test ab dem 5. Tag nach Rückkehr möglich.

Wer eine vermeidbare, z. B: Urlaubsreise in ein Risikogebiet antritt und sich anschließend ja in Quarantäne begeben muss, dem muss der Arbeitgeber das fehlende Einkommen nicht entschädigen!

Corona-App funktioniert auf iPhones fehlerhaft

Das die App im Ausland mit den dortigen Entwicklungen nicht kompatibel war, ist ja schon bekannt. WObei es gerade in den Risikogebieten nützlich wäre. Die Corona-Warn-App funktioniert auch noch auf vielen iPhones nur fehlerhaft, Nutzer wurden teilweise über Wochen nicht über die App informiert. Besitzer werden oft zu spät gewarnt. Die Entwickler räumten das Problem ein - und sehen den Fehler bei Apple. SAP, das die App zusammen mit der Deutschen Telekom entwickelt hat, räumte den Fehler ein.

Zuvor gab es ähnliche Probleme bei einigen Android-Geräten, dort war die Hintergrundaktualisierung im Stromsparmodus nicht möglich.

Die Corona-Warn-App des Bundes steht zum Download bereit

Die App steht in den Stores von Apple und Google zum Download kostenlos bereit. Die Regierung baut darauf, dass viele mitmachen, alles freiwillig.

Corona-warn-app

Corona-Warn-App, machen Sie mit!

Gesundheitsminister Jens Spahn sagt:

„Die App macht die Kontakt-Nachverfolgung bei Infektionsketten schneller und besser. Und auch jetzt im Urlaub, mit vielen Deutschen auf einem Fleck, wird das einen Unterschied machen.“

Die neue deutsche Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts ist auf der Seite des Google-App-Store bereits eine mehrere Millionen Mal heruntergeladen worden.

Wichtig dabei: die sogenannte Risiko-Ermittlung aktivieren. Dabei geht es darum, mittels Bluetooth zu ermitteln, ob Sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Tippen Sie auf „Risiko-Ermittlung aktivieren“ und bestätigen Sie im nächsten Fenster, dass Sie die Benachrichtigungen bei einer möglichen Begegnung mit einer infizierten Person aktivieren wollen.

folgenden Sie diesen Links zum Download:

Die „Corona-Warn-App“ für Android

Die „Corona-Warn-App“ für iPhones

 

Bestätigte Corona-Virus Infektionen Münster Grafik

Bestätigte Corona-Virus Infektionen in Münster, Bottrop, Gelsenkirchen, Borken, Coesfeld, Recklinghausen, Steinfurt und Warendorf

5,3 Millionen Menschen sind auf Kurzarbeit

Nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit im Juni für 5,36 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt, nach 5,82 Millionen im Mai und 5,98 Millionen im April. Die Inanspruchnahme von Kurzarbeit lag damit weit über den Werten zur Zeit der Großen Rezession 2008/2009. Und als wäre das nicht genug, müssen sie nächstes Jahr eine extra Steuererklärung machen. Denn Kurzarbeitergeld ist zwar steuerfrei, genau
wie Arbeitslosengeld oder Elterngeld. Aber all das gilt als Einkommen und wird also auf den Steuersatz angerechnet.

Arbeitslosenzahl steigt im Juli auf 2,91 Millionen.

Von der Regierung beschlossen: wegen Corona steigt der Satz ab dem vierten Monat auf 70 (bzw. 77) Prozent, ab dem siebten Monat auf 80 bzw. 87 Prozent. Das soll bis längstens 31. Dezember 2020 gelten.

 

So war der Anfang: Coronaviren SARS-CoV-2 Ausbreitung in März.

Rund 82 Jahre ist der durchschnittliche Corona-Tote in Deutschland

ca. 1300 der Toten sind zwischen 80 und 89 Jahre alt

RKI empfiehlt Tests bei jedem mit Atemwegsproblemen

Demnach soll fortan am besten JEDER mit Atemwegsproblemen auf das Coronavirus getestet werden. Bisher sollte nur getestet werden, wer Atemwegsprobleme UND Kontakt zu einem Infizierten hatte.Labore hingegen kritisieren bereits jetzt die zu breite Testung, die Laborkapazitäten könnten zum Problem werden.

Kategorie 1: Sie haben sich rund 15 Minuten lang mit einem nachweislich Corona-infizierten Menschen unterhalten. Laut RKI sollte man dem örtlichen Gesundheitsamt direkt Bescheid geben – und auf jeden Fall zu Hause bleiben.

Kategorie 2: Sie hatten weniger als 15 Minuten Face-to-Face-Kontakt mit einem Corona-Patienten und auch noch mehr als 2 Meter Abstand gehalten.

Zur Kategorie 2 gehören z.B. Menschen, die einfach nur mit nachweislich Infizierten in einem Raum waren. 
Beim Gesundheitsamt muss man sich in diesem Fall nicht melden.

Kategorie 3: Zu dieser Gruppe gehört ausschließlich medizinisches Personal, deshalb gelten für sie spezielle Maßnahmen.

Erhöhtes Risiko für schwere Verläufe

• Ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
• Raucher
• Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des Herzens und der Lunge
• Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
• Krebspatienten
• Patienten mit geschwächtem Immunsystem.

Schutzmaßnahmen (Händewaschen, Einschränkung der sozialen Kontakte) einhalten

So wäscht man die Hände richtig

 

In seiner täglichen Pressekonferenz appellierte Lothar Wieler, Chef des Robert Koch Instituts (RKI) am Mittwochvormittag noch einmal dringend an alle Menschen, die Schutzmaßnahmen (Händewaschen, Einschränkung der sozialen Kontakte, etc.) einzuhalten.

„Wir sind am Anfang einer Epidemie, die noch viele Wochen und Monate unterwegs sein wird“

sagte er.

„Pandemien verlaufen immer in Wellen. Es könnte zwei Jahre dauern, bis ein Großteil der Bevölkerung Covid-19 durchgemacht hat und immun ist. (…) Das Virus wird uns noch länger beschäftigen, aber der jetzige Zustand kann nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden, sondern die Maßnahmen müssen immer wieder überprüft werden.“

Coronavirus - Im Kreis Steinfurt 14 Corona-Tote in Emsdettener Altenheim St.-Josef-Stift, dort sind innerhalb einer Woche (7. - 14.4.) acht weitere Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben. Die strenge Isolation wird jetzt zumindest für die gesunden Bewohner etwas gelockert. 

Es sind am 14.4. eine 67-jährige Frau und ein 71-jähriger Mann verstorben, die im Kreis Steinfurt lebten. 13.4.: Es ist ein 80-jähriger Mann verstorben, der im Kreis Steinfurt lebte. Zwei weitere Todesopfer am 9.4.: Eine 82-jährige Frau sowie ein 85-jähriger Mann verstarben, davor am 6.4. sind zwei weitere Menschen im Kreis Steinfurt am Coronavirus verstorben, ein 77 und ein 78-Jähriger. Drei weitere Menschen wurden am 5.4. gemeldet, eine 89-jährige Frau, ein 92-jähriger Mann sowie ein 70-jähriger Mann, die alle im Kreis Steinfurt lebten. Zwei weitere Menschen sind am Freitag infolge ihrer Coronavirus-Infektion gestorben, ein 67-Jähriger sowie ein 97-jähriger Patient. Bei den 2./3. Fällen handelt es sich um einen 51-Jährigen sowie einen 83-Jährigen, die beide Vorerkrankungen hatten. In Emsdetten gab es das erste Corona-Opfer. In einem Emsdettener Seniorenheim ist am Samstag (28.3.) ein vorerkrankter 93-jähriger Bewohner an den Folgen des Corona-Virus gestorben.

Münster. In Münster bei den Verstorbenen am 28.4. handelt es sich um einen 78-Jährigen und eine 79 Jahre alte Frau. Beide litten unter Vorerkrankungen. Eine 95-jährige Frau verstarb am Freitag in einem münsterischen Krankenhaus. Davor am 20.4. ist ein weiterer 79-Jährige Patient in Münster mit Vorerkrankungen gestorben. Weitere Todesfälle in Münster vom 7. April: zwei weitere Menschen, die an Covid-19 erkrankt waren, kamen ums Leben. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Patienten im Alter von 49 und 62 Jahren. Die ältere Person litt vor der Infektion mit dem Coronavirus nicht an einer Grunderkrankung. Donnerstag, 9.4. verstarb in Münster eine vorerkrankte 80-Jährige. Die Corona-Pandemie hat in Münster ein drittes Todesopfer gefordert. Ein 82-Jähriger aus Münster ist auf der Intensivstation verstorben. Er litt schon vor der Infektion an Grunderkrankungen. In Münster gab es ein zweites Corona-Opfer. Ein 81-jähriger Mann, der schon vor der Corona-Infektion an einer Grunderkrankung litt, ist an den Folgen der Virus-Infektion verstorben. Das erste Corona-Opfer: Eine 81-jährige Frau, die schon länger unter einer Grunderkrankung litt, hat die Infektion mit dem Virus nicht überlebt. 

Kreis Borken. Im Kreis Borken hat sich die Zahl der Todesfälle um drei auf 26 erhöht: Verstorben sind ein 88-jähriger Mann aus Borken, eine 83-jährige Frau aus Ahaus und eine 85-jährige Frau aus Gronau. Am 11.4.: verstorben sind ein 85-jähriger Mann aus Gescher, ein 92-jähriger Mann aus Bocholt und ein 72-jähriger Mann aus Borken. Am 9.4. verstarb ein 92-jähriger Stadtlohner sowie ein 77-jähriger Heidener. Beide litten unter Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle auf 15 erhöht: Am Samstag sind ein schwer vorerkrankter 80-jähriger Ahauser, eine 88-jährige Frau aus Bocholt und 92-jährige Gronauerin verstorben. Drei weitere Todesfälle vom 4.4.: ein 86-jähriger und ein 76-jähriger Mann aus Stadtlohn sowie eine 68-jährige Frau aus Bocholt verstarben. Alle drei waren vorher bereits intensivmedizinisch betreut. Davor der 9. Fall: eine vorerkrankte 94-jährige Heidenerin ist am Donnerstag im Bocholter Krankenhaus verstorben. Davor ist eine 78-jährige Rhederin am Montagabend zu Hause verstorben. Der siebte mit dem Coronavirus zusammenhängende Todesfall: Ein 85-jähriger vorerkrankter Vredener ist am Montagabend, 30. März, im Ahauser St.-Marien-Krankenhaus an den Folgen der durch das Virus ausgelösten Covid-19-Erkrankung verstorben, teilt der Kreis Borken mit. 
Am vergangenen Sonntag (29. März) kam es zum sechsten Todesfall. Ein 78-jähriger Patient aus Bocholt, der schwer vorerkrankt war, verstarb im Krankenhaus.
Eine 78-Jährige Frau aus Vreden war in der angeordneten Quarantäne in einer Einrichtung für häusliche Pflege untergebracht und am Samstagabend (29.03.) den Folgen der Infektion erlegen. Im Kreis Borken ist es am Freitagmorgen zum vierten Todesfall gekommen: Eine schwer mehrfacherkrankte 82-jährige Bocholterin ist im Bocholter Krankenhaus verstorben.
Eine schwer mehrfacherkrankte 85-jährige Isselburgerin ist auf der Intensivstation des Bocholter Krankenhauses verstorben. Ein 69-järhiger aus Gronau ist im Krankenhaus in Bocholt als 2. im Kreis Borken gestorben. Eigentlich war er wegen einer anderen schweren Vorerkrankung im Krankenhaus. Er lag mit dem 63-jährigem Mann aus Rhede auf einem Zimmer. Der 1. Patient hatte sich zuvor in chirurgischer Behandlung im Krankenhaus befunden und an den Folgen der Lungenkrankheit verstorben.

In Gelsenkirchen der erste Todesfall nach einer Corona-Infektion: Der 55-jähriger Patient hatte keine Vorerkrankungen, war aber viele Jahre lang als Bergmann im Einsatz.

Kreis Recklinghausen. Insgesamt wurden vier weitere Menschen als verstorben gemeldet, bei denen zuvor ein Corona-Test positiv ausgefallen war. Bei den neu hinzugekommenen Todesfällen handelt es sich um eine 69-jährige Dorstenerin, eine 94-jährige Dattelnerin, eine 81-jährige Gladbeckerin und eine 89-jährige Gladbeckerin. Durch die auffällige Häufung der Verstorbenen in Gladbeck hat bereits das Gesundheitsamt um eine detaillierte Untersuchung gebeten. Am 25.4. starben ein 83-jähriger Mann und eine 64-jährige Frau - beide aus Gladbeck, wie der Kreis Recklinghausen mitteilte. Am Sonntag (5. April) ist eine 79-jährige Frau aus Gladbeck im Krankenhaus gestorben. Am Samstag (4. April) starb eine 83-jährige Frau aus Gladbeck, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Bei der erste Person handelte es sich um einen 70 Jahre alten Mann aus Dorsten mit Vorerkrankung.

Der erster Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis Warendorf: Ein vorerkrankter 85-jähriger Beckumer ist in einem Münsteraner Krankenhaus verstorben. Er war dort wegen einer anderen schweren Erkrankung zur Behandlung. Ein 81-Jähriger aus Ostbevern, der mehrfache Vorerkrankungen hatte, ist der zweite Tote im Kreis Warendorf.

Im Kreis Coesfeld Eine 89-jährige Frau aus Coesfeld verstarb zuletzt im Krankenhaus. Der fünfte Tote war bereits ein 87-jähriger, ambulant behandelter Mann aus Senden. Bei den 2. - 4. Verstorbenen handelt es sich um eine 80-jährige Frau aus Havixbeck, einen 89-jährigen Mann aus Dülmen und einen 75-jährigen Mann aus Dülmen. Sie starben im Krankenhaus. „Wir müssen uns stets vergegenwärtigen, dass hinter jeder Zahl ein menschliches Schicksal steht“, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr. Der erste Tote aufgrund einer Ansteckung mit dem Coronavirus war ein 79-jähriger Mann aus Havixbeck und ist im Krankenhaus verstorben.

Ein 61-jähriger Mann ist am 25.03. in einem Bottroper Krankenhaus verstorben. Der Mann hatte keine Vorerkrankungen. Der Oberbürgermeister Bernd Tischler betonte: Zuhause bleiben, Abstand halten, Händeschütteln und Umarmungen vermeiden sowie Hygieneregeln wie das häufige Händewaschen beachten.

WHO bezeichnet Verbreitung als Pandemie

Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nun als Pandemie ein. Das sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.

Das Ausmaß der Erkrankungen und der Todesfälle weltweit habe zu dieser Entscheidung geführt, erklärte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Eine Pandemie ist laut WHO ein weltweiter Ausbruch einer neuen Krankheit.

28. Januar 2020 der Anfang: Die Deutsche Presseagentur meldet die erste Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in Deutschland. Ein Mitarbeiter (33) des Automobilzulieferers Webasto aus dem Landkreis Starnberg (Bayern) ist infiziert. Er hat sich bei einer chinesischen Kollegin angesteckt, hat nur milde Symptome. In dieser Infektionskette stecken sich 14 Menschen an.

 

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Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2

Coronaviren: Das Foto zeigt die elektronenmikoskopische Aufnahme des SARS-CoV-2. Den Namen Corona (deutsch: Krone) trägt er wegen der kronenartigen Stacheln auf der Virusoberfläche. Foto: NIAID Rocky Mountain Laboratories (RML) / commons.wikimedia.org / gemeinfrei

 

 

 


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