Kontrollen auf der B54: die Jahresbilanz

Foto: KPSt

Überregional

Kreis Steinfurt (ots). Mit 19 Schwerpunktkontrollen hat die Kreispolizeibehörde Steinfurt in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrssicherheit auf der am stärksten befahrenen Straße im Kreisgebiet gelegt – die B54.

Die Bilanz: Insgesamt fertigten die Beamten bei den Kontrollen sieben Strafanzeigen, die meisten wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. In 611 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben, dies weil 124 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren und 482 Fahrer gegen das Überholverbot verstoßen haben. Darüber hinaus sind 30 Verwarngelder wegen geringfügiger Verstöße verhängt worden. Aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit und riskanten Überholmanövern kurz vor Ende der Zweispurigkeit im Überholverbot oder sogar auf Fahrbahnabschnitten der B54, die in eine Fahrtrichtung einspurig sind, kommt es immer wieder zu Gefahrensituationen oder sogar zu schweren Unfällen.

Am „Tag der 0 Verkehrstoten“, am Donnerstag, den 18. September, war ein Autofahrer – trotz Abzugs der Toleranz – fast 60 km/h zu schnell unterwegs. Die Folge: Ein Fahrverbot, ein Bußgeldverfahren und Punkte in Flensburg. Gleiches gilt für einen Autofahrer, der bei einer Kontrolle im Frühjahr mit 163 km/h auf dem Tacho gemessen wurde. Zu einem äußerst gefährlichen Manöver für alle Verkehrsteilnehmer kam es bei einer Kontrolle im September. Hier wendete ein Autofahrer beim Anblick der Polizei mitten auf der B54.

Neben Verstößen, die zu den Hauptunfallursachen gehörten, wie beispielsweise die Ablenkung am Steuer durch Handynutzung oder das Fahren unter Drogeneinfluss, stellten die Beamten über das Jahr zahlreiche weitere Verstöße fest: unzureichende Beleuchtung, falsche Landungssicherungen, überladene Fahrzeuge, nicht angeschnallte Personen, abgelaufene TÜV-Plaketten oder unzulässige technische Veränderungen.


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