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Di, Jun

Steinfurter Flexkraftwerke

Überregional

Kreis Steinfurt. Mit Förderung aus dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) haben Behörden, Privatwirtschaft und Hochschulen im Kreis Steinfurt das Konzept „Steinfurter Flexkraftwerke“ erarbeitet.

 

Das Konzept enthält konkrete Lösungswege, wie der Energieträger Wasserstoff aus technologischer und wirtschaftlicher Sicht in die laufenden und geplanten Aktivitäten der regionalen Energiewende integriert werden kann. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, 30. Juni, von 11 bis 14.30 Uhr im Kommunikationszentrum, Bahnhofstraße 2, in Steinfurt (Eingang über die Ochtruper Straße) vorgestellt und diskutiert. Landrat Dr. Klaus Effing lädt zu dieser Veranstaltung alle Interessierten ein.

Die Präsentation des Konzepts „Steinfurter Flexkraftwerke“ ist das Ergebnis der HyTrustPlus-Strategiedialoge der Bundesregierung, an denen sich vor Ort in Steinfurt seit Frühjahr 2015 das Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises Steinfurt, die Stadtwerke Steinfurt, der Bürgerwindpark Hollich Sellen, die Westfalen AG, Regionalverkehr Münsterland (RVM), das Klimaschutzmanagement der Stadt Steinfurt, das Howe Sauerstoffwerk Steinfurt, die Fachhochschule Münster, regionale Ingenieurbüros (B&R Energie GmbH, Arbeitsgemeinschaft GEST), die Volksbank Saerbeck sowie die Kreissparkasse Steinfurt beteiligt haben.

Die Grundlage des Strategiedialogs und des Konzepts bildet der im Jahr 2014 veröffentlichte Masterplan 100 % Klimaschutz der Region. Die im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) durchgeführte Machbarkeitsstudie zeigte, dass sich die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung bis 2050 auf Kreisebene grundsätzlich realisieren lassen und ein attraktives wirtschaftliches Potential bedeuten. Die Flexkraftwerke könnten hier eine entscheidende Rolle spielen.

Es sind alle Interessierten zu dieser Veranstaltung eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Thomas Möller vom Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, unter der Telefonnummer 02551 / 692133 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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