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Fr, Apr

Es geht voran!

Ausgehend von den Ergebnissen des Kreativ- und Beteiligungsprozesses „Wohnen im Alter – Wohnen mit Zukunft“ sollen nun weitere Schritte – gemeinsam mit den Bürgern – unternommen werden. Foto: Samtgemeinde Spelle

Niedersachsen

Spelle. Unter fachlicher Begleitung des Wohnexperten Dr. Dieter Sudbrink aus Osterholz-Scharmbeck, des Forschungsprojekts „Dorfgemeinschaft 2.0“ und des Bundesverbandes „Initiative 50Plus“ wurde in den Jahren 2017 und 2018 der Beteiligungs- und Kreativprozess „Wohnen mit Zukunft“ in der Samtgemeinde Spelle initiiert.

Drei Veranstaltungen mit jeweils rund 40 Teilnehmern haben Fragen zum Thema „Wohnen“ aufgeworfen und beantwortet. Dieser Prozess soll nun fortgesetzt werden. Rund 82 Prozent der Befragten lebten zur Zeit der Befragung in einem eigenen Haus.

„Die hohe Eigentumsrate zeigt, dass wir in diesem Bereich etwas tun müssen“, stimmten Gerd Schierenbeck, Bundesverband „Initiative 50Plus“, und Thomas Nerlinger, Projektleiter „Dorfgemeinschaft 2.0“, überein. Um die Frage zu klären, ob das Eigenheim nicht nur an den momentanen Bedürfnissen, sondern auch für die Zukunft ausgerüs­tet ist, wäre es von Vorteil, vor Ort ein Beratungsangebot und -netzwerk zu haben. Gerne würde die Samtgemeinde Spelle daher die hiesigen Unternehmen dabei unterstützen, Ideen für einen bedarfsgerechten Umbau im Bestand zu entwickeln.

Dazu soll in Gesprächen mit interessierten Unternehmen des Wohnungsbaues und der -einrichtung das Interesse an der Mitarbeit in einem Arbeitskreis ausgelotet werden. „Dieser Prozess soll extern von Referenten unterstützt werden und stellt somit eine gezielte Weiterqualifizierung der Handwerker dar“, beschreibt Jonas Roosmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojektes „Dorfgemeinschaft 2.0“. Unternehmen, die sich mit dem Thema des „Neuen Wohnens in Spelle“ befassen und sich fachlich in einem „Netzwerk“ austauschen möchten, sind daher aufgerufen, sich bei der „Dorfgemeinschaft 2.0“ zu melden. 

Nachdem die ersten Schritte unternommen wurden, sollen in einem künftigen Schritt die Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden. Hierzu sollen öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen stattfinden, um Interessierte und Eigentümer von selbstgenutzten Wohneigentum für ein aktives Handeln zu sensibilisieren.

Ansprechpartner ist Jonas Roosmann, „Dorfgemeinschaft 2.0“, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 05921 / 841008.


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