Schapen. Mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Kolpingstraße wurde das größte und bedeutsamste Investitionsprojekt im Straßenbau der vergangenen Jahre in der Gemeinde beendet.
In gut einem Jahr wurde die Straße zwischen der Einmündung zur Speller Straße und dem Modehaus Schulte auf 950 Metern komplett saniert. Die Regenwasserkanalisation wurde teilweise erneuert und um die Oberflächenentwässerung im Bereich des Seniorenzentrums zu entschärfen, wurde ein zusätzlicher Regenwasserkanal verlegt. Die Gesamtkosten dieses Mega-Projektes betragen 950.000 Euro.
„Dank der sanierten Straße wurde das Erscheinungsbild unserer Gemeinde entscheidend verbessert. Zu den Profiteuren zählen zum einen unsere Bürger, aber auch Gäste“, zeigte sich Bürgermeister Karlheinz Schöttmer zufrieden. „Im Jahr 2011 wurde die Sanierung in das Mehrjahresprogramm nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz aufgenommen“, blickte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf zurück und verwies darauf, dass mit dem Projekt eine große finanzielle Belastung der 2.500 Einwohner-Gemeinde verbunden sei. „Hätten wir die Sanierung jetzt nicht in Angriff genommen, wären die Mittel verfallen“, unterstrich der Verwaltungschef und dankte für die Bewilligung der Fördermittel in Höhe von 324.000 Euro. Laut Diplom-Ingenieur Michael Gladen, Lindschulte + Gladen Ingenieurgesellschaft mbH, wurde die Fahrbahn auf eine Mindestbreite von 5,50 Metern ausgebaut.
Ein kombinierter Fuß- und Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern soll die Verkehrssicherheit erhöhen. Christian Staggenborg von der bauausführenden Firma Mecklenburg-Schlangen ließ den Bauverlauf Revue passieren und dankte für die gute Zusammenarbeit. Dank sprach ebenso Reinhold Gels, Geschäftsführer des Wasserverbandes Lingener Land, für die Verbesserung der Regenwasserentwässerung aus.
