Zwei Klusen in Lünne saniert

Auf dem Bild: (v.l.) Marion Hennekes-Schmidt (Architekturbüro Hildebrandt), Michaela Sandfort, Thomas Wranik und Jessica Schoemaker von der Samtgemeinde Spelle, Dr. Andreas Eiynck (Historiker u. ehem. Leiter des Emslandmuseums), Walter Wilmes, Bernhard Büssemaker, Maria Büssemaker (Klusengemeinschaft), Bürgermeister Norbert Hüsing, Claudia Büssemaker (Klusengemeinschaft), Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils, Sonja Büers und Magdalena Wilmes (Klusengemeinschaft). Foto: privat

Niedersachsen

Lünne. An zwei Lünner Standorten wurden umfangreiche Sanierungen an bedeutsamen Klusen erforderlich. Erste Einschätzungen und Gespräche fanden bereits vor über fünf Jahren statt.

Die „Wilmes-Kluse“ an der Wegekreuzung Brückenstraße/Am Rodelberg wurde 1851 vom Amerika-Auswanderer J. G. Wilmes gestiftet. „Seit vielen Jahren wird sie von der Klusengemeinschaft, die sie auch an Fronleichnam schmückt, gepflegt“, unterstrich Magdalena Wilmes den wertvollen Begegnungsort.

Etwas zurückgesetzt an der B70 liegt die aus Bruchstein gemauerte „Kluse Plantlünne“, deren Pflege der Fastabend Vorbrücke I übernimmt. Nur mit Hilfe der LEADER-Förderung in Höhe von 27.300 Euro sowie eines Kreiszuschusses konnten die denkmalpflegerischen Arbeiten in Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde verwirklicht werden.

Bürgermeister Norbert Hüsing dankte allen Projektbeteiligten und nannte insbesondere die Vertreter der Klusengemeinschaft sowie Dr. Andreas Eiynck, der durch seine akribische Erfassung und Inventarisierung der Kreuze, Klusen und Wegebilder in der Region einen nachhaltigen Beitrag zur Bewahrung der sakralen Kleindenkmäler geleistet hat.


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