Spelle. Auf der Diele des Wöhlehofes konnte der Heimatverein-Vorsitzende Herbert Schweer über 80 Vereinsmitglieder zur Generalversammlung begrüßen.
Nach dem Gedenken an die Verstorbenen und dem traditionellen Grünkohlessen berichtete er über ein erfolgreiches Vereinsjahr mit vielen gut besuchten Veranstaltungen. Dazu zählten Ausstellungen, Vorträge, plattdeutsche Theateraufführungen, eine vogelkundliche Wanderung, Adventshornblasen und Weinstube beim Weihnachtsmarkt. Aber auch die musikalischen Aufführungen des Akkordeonorchesters, das seit Anfang dieses Jahres nur noch in kleiner Gruppe weitermacht, gehörten dazu.
Der Vorsitzende bedankte sich beim Leiter Jürgen Prause, der einen Bildband übergab. Ludger Brüggemann trug letztmalig den Kassenbericht vor. Nach 23-jähriger Vorstandsarbeit stellte er sein Amt zur Verfügung. Für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz erhielt er Dank und Applaus. Dietmar Surmann wurde einstimmig zum Nachfolger gewählt. Weitere Wahlergebnisse: Kassenprüfer wurde Franz-Josef Schnetgöke, Nachfolger für Sammelwart Richard Samson wurden Ulla Hönscher und Hans Hengelage, Gerd Wolters wurde als Vertreter von Torfstecher Johannes Stratmann bestellt. Bürgermeister Holtkötter beantragte die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erfolgte.
Der Vorsitzende ehrte Maria Dall für 25-jährige Mitgliedschaft, Carla Mers und Hermann Giesken für 40-jährige Mitgliedschaft. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit bei den Spartenleitern, bei den Vorstandsmitgliedern und warb bei den Vereinsmitgliedern um Unterstützung bei verschiedenen Anlässen. Ludger Endemann hielt einen Vortrag zum Thema Menschen auf der Flucht „Vertreibung 1946 und Flüchtlinge 2016“.
Der Heimatverein Spelle wird am 16. Mai in einer Veranstaltung bei der „Alten Schule“ an die Ankunft der Vertriebenen vor 70 Jahren erinnern und spricht sich für eine gute Willkommenskultur für die bereits in Spelle lebenden und noch ankommenden Flüchtlingen aus.
