Das Pumpenhäuschen wird wieder aufgebaut

Der Salzblock wird verladen. Foto: privat

Niedersachsen

Salzbergen. Dass die Gemeinde Salzbergen das Wort „Salz“ in ihrem Namen trägt, verdankt sie der Zeit, als es in der Nähe der Ems im Holde Salzvorkommen gab. Bis 1975 wurde aus einer Tiefe von 200 bis 500 Metern Salzlauge gefördert und über eine Leitung zur Saline Gottes Gabe nach Bentlage gepumpt.

Nach dem Abriss des alten Pumpenhäuschens wurde immer wieder darüber nachgedacht, der Nachwelt einen Einblick über die Salzvorkommen zu vermitteln. Nun ist der Rohbau des alten Pumpenhäuschens fast fertiggestellt und die weiteren Arbeiten werden fortgesetzt. Um allen Besuchern und Interessierten, die an der alten Förderstelle auf dem Hermannsweg zu Fuß oder auf dem Ems-Radweg dort vorbeikommen, das Salz auch physisch zu zeigen, wurde ein Salzblock organisiert. Die Helfer, die Salzbergens Partnergemeinde Kranowitz im März besuchten, brachten auf der Rückfahrt einen Salzblock aus einer Salzmine im polnischen Klodowa mit.

Während des Aufenthaltes machten sich dann Karl Roling, Manfred Boyer und Hans Stein auf, den Salzblock abzuholen. Die Spätschicht schickte dann aus 300 Metern Tiefe eine Lore mit Salzbrocken ans Tageslicht. Aus der Lore heraus konnte dann ein passender Block ausgesucht werden. Auf einer Palette festgezurrt, trat dann der 650 Kilo schwere Block die Reise nach Salzbergen an. Wenn das Pumpenhäuschen fertiggestellt ist, findet der Block dort einen Platz.


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