Spelle / Lingen. Bereits 2014 reichte die CDU-Frauen-Union die Namen der „Mütter des Grundgesetzes“ als Vorschläge für das neue Baugebiet in Spelle ein. Daraufhin wurden vier Straßen nach Helene Weber (CDU), Frieda Nadig (SPD), Helene Wessel (Zentrumspartei) und Elisabeth Selbert (SPD) benannt.
Daher war es für die FU Spelle eine Selbstverständlichkeit, zur Ausstellungseröffnung mit Prof. Dr. Rita Süssmuth im LWH Lingen zu fahren. Die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“, konzipiert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, portraitiert die vier weiblichen Mitglieder des Parlamentarischen Rates, der das Grundgesetz der Bundesrepublik erarbeitet hat.
Süßmuth war lange Jahre die Vorsitzende der Frauen Union. Sie setzt sich für die Rechte und bessere Chancen von Frauen ein. „Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“ – so lautet auch heute noch ihr Motto ganz im Sinne der „Mütter des Grundgesetzes“.
„In Politik und Gesellschaft haben Frauen schon viel erreicht, aber eine Lohngleichheit besteht zum Beispiel immer noch nicht. Auch ist der Frauenanteil in den Räten immer noch zu gering. Es gibt noch viel zu tun!“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung der CDU-Frauen-Union.
