Wöhlehof-Sanierung

Gemeinsam mit Architekt Frank Hildebrand (3. von rechts) stellten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Bürgermeister Georg Holtkötter (von rechts) und Wöhlehof-Koordinator Hugo Gelze (links) die Sanierung des Wöhlehofes vor.Foto: Samtgemeinde Spelle

Niedersachsen

Spelle. Auch nach 20 Jahren ist es um den Wöhlehof noch kein bisschen leise geworden. Nun wird das überregional bekannte Kulturzentrum umfangreich erneuert. Im Fokus steht dabei eine energetische Aufwertung.

 

„Die Entscheidung, den Wöhlehof zum Bürgerbegegnungszentrum umzubauen, war damals keine leichte, aber die richtige Entscheidung“, blickt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf auf die Entwicklung der 1996 eröffneten Einrichtung zurück. Im Jahr 1977 hatte die Gemeinde Spelle die aus dem Jahr 1791 stammende Hofstelle erworben und 1992 mit den Planungen zur Nutzung als Begegnungszentrum begonnen. Seit der Eröffnung am 12. April 1996 haben rund 37.000 Veranstaltungen stattgefunden, die von etwa 860.000 Gästen besucht wurden. „Um diese Erfolgsgeschichte fortsetzen zu können, ist eine umfangreiche Investition notwendig, um insbesondere den energetischen Standard zu erhöhen“, so Bürgermeister Georg Holtkötter über das bevorstehende Projekt. So sollen die Fachwerkfassade überarbeitet und die Einscheibenverglasung in Teilbereichen durch Thermopen-Fenster ersetzt werden. Darüber hinaus werden Dachrinnen und Fallrohre ersetzt, die Dachpfannen auf dem Zwischenbau zwischen Hauptgebäude und Villa K erneuert und zum Teil Pflasterarbeiten und neue Außenanlagen erstellt. Im Gebäudeinneren erfolgen Dämmarbeiten, eine Sanierung der Heizungs- und Lüftungsanlage sowie teilweise des Trockenbaus.

Nach Darstellung des Samtgemeindebürgermeisters Bernhard Hummeldorf belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 291.000 Euro. Der Landkreis Emsland gibt einen Zuschuss von 58.200 Euro. 39.610 Euro fließen aus dem Dorfentwicklungsprogramm und 50.000 Euro werden aus der EU-Förderung „Leader“ zur Verfügung gestellt.

Der Eigenanteil der Gemeinde Spelle beträgt somit 143.190 Euro. Im Juli 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.


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