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Mo, Aug

Einsamer Lumpi

Wie kann man nur ein solch unschuldiges Tier einfach aussetzen? Foto: privat

Tierwelt

St. Arnold. Man mag es glauben oder nicht, aber Welpe „Lumpi” wurde mutterseelenalleine in Rheine gefunden. Zum Glück hat sich jemand um den kleinen Kerl gekümmert und ihn in einer Tierarztpraxis abgegeben.

Wie kommt ein Welpe auf die Straße? Wurde Lumpi tatsächlich ausgesetzt? Diese Frage lässt sich wohl nicht mehr klären. So kam Lumpi ins Tierheim „Rote Erde”. Schnell war klar, dass Lumpi dort nicht alleine bleiben konnte. Zum Glück fand sich eine Pflegestelle, die ihn bei sich aufnahm.

Mittlerweile ist er etwa 16 Wochen alt und entwickelt sich gut. Ein junger Hund eben, der spielen, toben, schlafen und kuscheln möchte. Langsam wird es Zeit, ein endgültiges Zuhause für ihn zu suchen. Auf der Pflegestelle hat Lumpi auch das Zusammenleben mit Katzen kennen gelernt.

Kein Problem für ihn. Wahrscheinlich würde der Jungspund auch gut mit Kindern klarkommen. Das einzige Problem, das Lumpi hat, aber von dem er selbst nichts weiß, ist, dass er wahrscheinlich ein Stafford­shire-Mix-Rüde ist.

Damit würde er zu den sogenannten Anlagehunden/Listenhunden zählen und seine neuen Besitzer müssten einige Auflagen erfüllen, um ihn halten zu dürfen. Deshalb ist es auch dem Tierheim und der Pflegestelle ganz wichtig, dass Lumpi in verantwortungsvolle und fachkundige Hände kommt.

Einer Vermittlung geht natürlich ein umfangreiches Vorgespräch und eine Vorkontrolle voraus. Das Tierheim ist sich seiner Verantwortung bei der Vermittlung bewusst. Wer die Auflagen erfüllt und Lumpi bei sich aufnehmen möchte, kann sich an das Tierheim „Rote Erde” wenden. Dort wird bei entsprechender Qualifikation ein Kontakt zur Pflegestelle hergestellt. Weitere Infos gibt es auch telefonisch unter 05973 / 849.


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