Was bei der Anschaffung eines Hundes berücksichtigt werden sollt

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Tierwelt

Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren auf der Welt. Es ist daher verständlich, dass jedes Jahr zahlreiche Menschen in Deutschland mit der Anschaffung eines Hundes liebäugeln. An sich ist das keine schlechte Sache, aber das Vorhaben sollte gut überlegt sein. Es gibt schließlich eine Reihe von Dingen, die berücksichtigt werden müssen. Einige davon möchten wir uns hier näher anschauen.

Wohnsituation ist stets ein wichtiger Faktor


Noch immer gibt es Menschen, die sich einen Hund anschaffen und dabei nicht groß über ihre Wohnsituation nachdenken. Das ist ein großer Fehler, denn die Größe der Wohnung, andere Haustiere und Rückzugsorte wie ein Garten sind nur einige wichtige Aspekte, welche hiermit zusammenhängen. Bei Mietwohnungen ist zudem eine Einverständniserklärung des Vermietets vonnöten. Sollte eine solche nicht vorliegen, kann es zu ernsten Problemen kommen.

Kosten dürfen nicht unterschätzt werden


Bei einem neuen Haustier denken viele nur an die Anschaffungskosten, aber das ist ein gewaltiger Fehler, denn die Kosten für ein Haustier umfassen auch monatliche Ausgaben und auf die Lebenserwartung hochgerechnet kommt ein ordentlicher Betrag zusammen. Zudem kommen neben der Anschaffung an sich auch Kosten für Ausrüstung dazu. Nehmen wir als Beispiel das Gassi gehen: Hier bietet sich eine wasserfeste leichte Schleppleine und ein gepolstertes Bellerei Hundegeschirr an. Der Vorteil an einem Hundegeschirr ist, dass die Zugkraft schonender verteilt wird. Das wiederum sorgt für weniger Druck auf den empfindlichen Halswirbel.

Hunde eignen sich nur für geduldige Menschen


Der Hund ist der beste Freund des Menschen, weswegen eine Anschaffung verständlicherweise verlockend ist. Allerdings darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Hunde mit viel Arbeit einhergehen. Sie haben einen individuellen Charakter mit mehr oder weniger großen Macken. Diese Macken können ziemlich anstrengend sein und erfordern Geduld. Es ist daher wichtig, auch in schwierigen Situationen Geduld zu bewahren.

Für eine gute Erziehung braucht es Fachkenntnisse


Wie bei anderen Dingen im Leben braucht es auch für Hunde gewisse Fachkenntnisse. Dabei geht es vor allem um die richtige Erziehung. Werden (große) Hunde nicht richtig erzogen, ist das nicht nur ärgerlich, sondern möglicherweise auch mit einem erheblichen Risiko für einen selbst und Mitmenschen verbunden. Wer einen Hund haben möchte, sollte daher unbedingt Fachkenntnisse mitbringen. Glücklicherweise ist es nicht schwer, sich Fachwissen anzueignen. Es gibt zahlreiche Bücher und Websites, die sich mit der Erziehung von Hunden befassen. Im Grunde muss man also nur ausreichend Zeit investieren.

Zeitmanagement kann eine Herausforderung darstellen

So schön das Leben mit Hund auch sein mag – der zeitliche Aufwand ist nicht ohne. Hunde sind Rudeltiere, die nur ungern alleine sind und individuelle Bedürfnisse haben. Es braucht daher gutes Zeitmanagement, um das Leben mit Hund zu bewältigen. Problematisch ist die Hundehaltung vor allem für Singles, die Vollzeit arbeiten. In solchen Fällen ist die Anschaffung eines Hundes zwar immer noch möglich, aber es sollten zumindest gelegentlich Menschen da sein, die sich während der Abwesenheit um das Tier kümmern. Andernfalls kann es schnell passieren, dass der Hund psychische Probleme bekommt oder anderweitig krank wird.


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