Der Hund als bester Freund des Menschen boomt und gemeinsam mit ihm Hundesport und neue Erziehungsmethoden. Für diese ist wiederum neues Equipment nötig. Darunter auch Schleppleinen, die ideal für das Üben des Freilaufs sind, da sie dabei eine sinnvolle Sicherung darstellen. Mit ihnen gehen allerdings auch Gefahren für Mensch und Tier einher, die nicht zu unterschätzen sind.
Verletzungsgefahr für Menschen durch Schleppleinen
Wenn die Schleppleine Hund und Mensch verbindet, haben beide einen großen Radius. Dennoch besteht die Sicherheit, dass der eigene Vierbeiner weder Wild noch Artgenossen jagen kann. Woran viele Halter bei der Verwendung jedoch nicht denken, sind die damit einhergehenden Risiken. Startet der Hund durch, während der Zweibeiner die Leine in der Hand hält, kommt es zu Verbrennungen und Schürfwunden. Die Kombination aus Geschwindigkeit und rauer Oberfläche erzeugt überraschend viel Reibung und Hitze. In Hundehalterkreisen sind die Folgen davon auch als „Bremsspuren“ bekannt. Um die schmerzhafte Erfahrung zu vermeiden, gehören geeignete Handschuhe zur unverzichtbaren Ausstattung. Fahrradhandschuhe oder Kletterhandschuhe sind ideal, da sie über verstärkte Handflächen verfügen und dennoch die Bewegungsfreiheit der Finger erhalten.
Die passende Schleppleine ist auf www.zooplus.de gefunden, die Handschuhe sitzen wie angegossen – jetzt kann nichts mehr passieren. Oder? Verstauchte Knöchel, geprellte Steißbeine und blaue Flecken sind weitere Risiken, die oftmals unterschätzt werden. Schleift die Leine und wickelt sich dabei unbemerkt um den Hundehalter, sind Stürze vorprogrammiert. Der Einsatz und das richtige Handling erfordern Übung. Ratsam ist es daher, zunächst ein kürzeres Modell zu wählen oder das Ende der Leine nicht schleifen zu lassen. Ausführungen mit Handschlaufen erleichtern das Führen und bieten dabei mehr Sicherheit.
Die Schleppleine als Gefahr für Hunde
Einer der häufigsten und zugleich gefährlichsten Fehler bei der Verwendung einer Schleppleine ist die Befestigung am Halsband. Rennt der Hund mit der Leine und wird durch den Halter ausgebremst oder weil sich das Ende der Leine im Gebüsch verfangen hat, wirken enorme Kräfte auf den Hals und Nacken. Der ruckartige Stopp in Verbindung mit der Länge der Leine führt häufig zu Zerrungen und ernsthafteren Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule und des gesamten Bewegungsapparates. Die oberste Regel muss es daher sein, die Schleppleine ausschließlich an einem gut sitzenden und geeigneten Brustgeschirr zu befestigen. Zudem ist die Leine ein Hilfsmittel zum Trainieren des Rückrufs. Besser als den Hund mechanisch durch das Festhalten zu bremsen ist es daher, vorausschauend spazieren zu gehen und ihn rechtzeitig abzurufen. Das Spielen mit anderen Hunden sollte ebenfalls nicht an der Leine erfolgen. Ähnlich wie beim Menschen kann sie sich dabei um die Hundebeine, den Körper oder Hals wickeln.
Auswahl und Alternativen zur Schleppleine für Hunde
Die Schleppleine für Hunde ist ein praktisches Hilfsmittel, aber weder die einzige passende Lösung noch für jeden geeignet. Häufig wählen Halter die falsche Variante und machen sich den Einsatz damit nicht nur selbst schwer, sondern belasten auch ihren Hund. Sehr lange und schwere Modelle an kleinen und leichten Hunden bremsen bei jedem Schritt. Der Vierbeiner muss also kontinuierlich gegen einen Widerstand arbeiten, was zu Frustration und Abneigung gegenüber der Leine führt. Besser ist es hier, eine leichte und kürzere Ausführung zu wählen oder aber auf eine Flexi-Leine umzusteigen. Diese wird im Gegensatz zur Schleppleine durchgängig in der Hand gehalten und rollt sich von allein auf, was den Umgang damit deutlich einfacher gestaltet. Die Sicherheitsvorkehrungen für Hund und Halter gelten hierbei gleichermaßen. Das gilt ebenso für die passende Auswahl. Unterschiedliche Längen und Belastungsgrenzen der Ausziehleinen im Sortiment von zooplus erleichtern die Suche und das Finden der geeigneten Variante.
Schleppleinen sicher nutzen
Der sichere Einsatz einer Schleppleine erfordert etwas Vorbereitung und Übung. Wer diese Grundlagen beachtet und die Leine passend zum Hund auswählt, findet darin ein praktisches Hilfsmittel für das Training des Rückrufs oder für einen abgesicherten Freilauf ein Hundeleben lang. Moderne Materialien und ein umfassendes Angebot verschiedener Breiten, Längen, Gewichte, mit und ohne Schlaufe lassen eine genaue Abstimmung zu und optimieren die Verwendung. Leuchtende Farben verbessern zudem die Sichtbarkeit und geben damit ebenfalls mehr Sicherheit.