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Do, Aug

Futuristische Bond-Gadgets, die ihrer Zeit weit voraus waren

Foto: wirin

Filmfutter

James Bond hatte schon immer die beste Technik zur Verfügung, wenn es um die Erfüllung seiner Missionen ging. Einige der Gadgets, die er oder seine Gegner verwendeten, waren ihrer Zeit weit voraus. Von der wohl ersten iWatch bis hin zum Autotelefon und dem im Schuh versteckten Dolch, stecken viele geniale technische Erfindungen in der Brieftasche von 007.

 

Das Autotelefon

Einige Bond-Gadgets waren sogar so genial, dass sie spätere technische Entwicklungen genau vorausgesagt haben. So wie im Film „Liebesgrüße aus Moskau“ (From Russia with Love), der im Jahr 1963 in die Kinos kam. Dort wurde uns eines der ersten Autotelefone vorgestellt.

Musste er unterwegs einen Anruf tätigen, zückte Bond bequem das Telefon in seinem Luxuswagen. Das Konzept des ersten Autotelefons reicht allerdings schon bis ins Jahr 1910 zurück als Lars Magnus Ericsson, ein Ingenieur, der aus Schweden stammte, mit seinem Wagen an Telefonmasten entlangfuhr und sein Telefon mit langen Drähten an die Masten anknüpfte. Die ersten Telefone, die tatsächlich in Autos installiert wurden, wurden um die 1940er bis 1950er Jahre enwickelt und das erste Autotelefon, das in einem Film vorkam, erschien im Film „Sabrina“ mit Humphrey Bogart im Jahr 1954. Es ist also etwas geschummelt, zu sagen, dass Bond seiner Zeit weit voraus war, aber dennoch trug er mit Sicherheit zur Bekanntheit des Autotelefons bei.

Smart-Watch zum Abhöhren


Die wohl erste Apple Watch und ein Tintenschreiber zum Abhöhren

Apple hat die erste iWatch eingeführt? James Bond würde widersprechen! Er trug bereits eine im Jahr 1983 – oder zumindest erinnerte sie stark an die heutige Apple Watch, die im Jahr 2015 auf den Markt kam. Sie konnte Live-Filmschnitte widergeben, wie in der berühmten Dekolleté-Szene und besaß viele andere Fähigkeiten. Im Film wurden laut Betway insgesamt sechs Gadgets verwendet. Darunter der Mont Blanc-Tintenschreiber, der u. a. zum Abhören eingesetzt wurde und mit der Uhr zusammen verwendet werden konnte.

Der Dolch im Schuh und der Pager

Ein weiteres großartiges und laut Filmstarts mittlerweile „kultiges“ Gadget kommt im Film „Liebesgrüße aus Moskau“ vor. Hier ist Colonel Rosa Klebb mit einem giftigen Dolch in ihrem Schuh bewaffnet. Der Dolch sticht vorne aus dem Schuh hervor und ist die perfekte versteckte Waffe für einen Bond-Film. Der Schuh war sogar so beliebt, dass er auch in anderen Filmen verwendet wurde, wie in den Hits „The Punisher“ und „The Dark Knight“. Zu den 6 Gadgets, die Bond in „Liebesgrüße aus Moskau“ benutzte, gehörte auch ein Pager, der übrigens einer der ersten Exemplare war, die je genutzt wurden. Pager wurden vor allem in den 1980er Jahren beliebt.

Andere Gadgets, die es wahrscheinlich nur in der Welt von 007 gibt, sind eine Kleiderbürste in „Leben und sterben lassen“, die die Funktion eines Walkie-Talkies hat, und ein Skistock, den Bond in „Der Spion, der mich liebte“ als Pistole für den Mord an Sergei Barsov verwendet. Wer weiß, was es im nächsten James Bond Film für neue futuristische Gadgets geben wird! Er soll im Februar 2020 erscheinen.


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