EIN STUMMER HUND WILL ICH NICHT SEIN

Filmplakat: Ein stummer Hund will ich nicht sein! (2025). Foto: Konzept+Dialog.Medienproduktion

Filmfutter

Am Samstag, 9.5. um 13:00 Uhr zeigt das Kino Eule in Steinfurt den Dokumentarfilm EIN STUMMER HUND WILL ICH NICHT SEIN.

Der Film folgt dem Schicksal des Priesters Korbinian Aigner. Mutig stellte er sich gegen die Nazis, kam ins KZ Dachau und wurde Zwangsarbeiter im „Kräutergarten“. Zwischen den Baracken des Lagers züchtete er neue Apfelsorten. Seine Züchtung "KZ3" hat bis heute überlebt. Als Korbinians-Apfel wird sie heute weltweit gepflanzt – als Erinnerungsbaum für alle Opfer des Nationalsozialismus und zur Mahnung für die Meinungsfreiheit und die Demokratie.

80 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager wissen Schüler*innen und Jugendliche laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung immer weniger über den Holocaust und die Vernichtungsmaschinerie der Nazis, die in dem Konzentrationslager Dachau 1933 ihren Anfang nahm. Gleichzeitig haben zwölf Prozent der befragten 18- bis 34-Jährigen ein manifestes rechtsextremes Weltbild und Taten mit rechtsextremen und antisemitischen Motiven nehmen Jahr für Jahr zu – allein von 2022 bis 2023 um mehr als 25 Prozent.

Zielsetzung des Films ist es, die nahezu unbekannte Geschichte eines unbeugsamen Priesters und die des „Kräutergartens“ des KZ Dachau zu erzählen und an all die Menschen zu erinnern, die hier und in den andren Konzentrationslagern der
Nationalsozialisten gequält und ermordet wurden. Gleichzeitig zeigt der Film beispielhaft auf, wie es heute möglich ist, sich für Versöhnung, Mitmenschlichkeit und für ein friedvolles, zukünftiges Miteinander einzusetzen – und damit gegen jede Form von Rassismus und alle anderen Formen menschlicher Ausgrenzung.

Karten gibt es online (kino-steinfurt.de), in der App (Eule Steinfurt) und an der Kinokasse.

Veranstaltungsort: Kino Eule, Horstmarer Str. 3, Steinfurt
Datum und Uhrzeit: Samstag, 9.5. um 13:00 Uhr
Eintritt: 8,00 EUR (ermäßigt 7,00 EUR)


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