Ausstellung im Kloster Bentlage

Abbildung: Annelise Kretschmer: Selbstporträt, 1929.

Kultur

Rheine. Zur Ausstellung über die schon in den 1920er Jahren anerkannte Fotografin Annelise Kretschmer im Museum im Kloster Bentlage wird am Sonntag, 18. Januar um 15 Uhr ein Vortrag angeboten. Referentin ist Anna Luisa Walter, Kuratorin für die Kunst der Moderne im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster.

Sie betreut unter anderem den Nachlass der Fotografin, der neben etwa 2.600 Vintage-Prints auch über 100.000 Negative umfasst.

Im Mittelpunkt steht an diesem Nachmittag jedoch der Lebensweg von Annelise Kretschmer, die sich mit ihren nahezu abstrakten Ansichten von Paris und extravaganten Modefotografien bereits während der Weimarer Republik einen Namen machte. 1929 eröffnete sie in Dortmund als eine der ersten Frauen in Deutschland ein eigenes Fotostudio.

Bis in die 1970er Jahre hielt sie Kunstschaffende, Personen aus der Wirtschaft und insbesondere Bürger und Bürgerinnen der Stadt in ausdrucksstarken schwarz-weiß Porträts fest. Der Vortrag findet im Festsaal des Klosters statt, der Eintritt ist frei, und im Anschluss empfiehlt sich ein Besuch der aktuellen Sonderausstellung „Kosmos des Lebens“ im Museum. Zur Veranstaltung wird für den Hin- und Rückweg ein kostenloser Pendelbus eingesetzt, der die Besucherinnen und Besucher vom Wendehammer an der Saline Gottesgabe bis zum Kloster bringt.


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