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So, Nov

TVE trifft auf Ligakonkurrent TuS N-Lübbecke

Foto: wirin

Handball

Emsdetten (TVE / mh). Am Dienstagmittag wurde die erste Runde des DHB-Pokals für die Saison 2018/19 ausgelost. Wie auch in den vergangenen Jahren wird die erste Runde in 16 Klein-Turnieren im sogenannten Final Four-Modus ausgetragen. Die Turniere finden eine Woche vor dem offiziellen Ligastart am 18. und 19. August statt.

Im Turnier 6 der Nord-Gruppe wird der TV Emsdetten auf den Erstligaabsteiger TuS N-Lübbecke treffen. Das zweite Halbfinale bestreiten der Drittligist Oranienburger HC gegen den Erstligisten Füchse Berlin. Die Sieger der beiden Partien spielen dann am Sontag das Finale um den Einzug in das DHB-Pokal-Achtelfinale.

Das Erstzugriffsrecht für die Ausrichtung der Final Four-Turniere liegt bei den jeweils teilnehmenden klassentiefsten Vereinen. Falls die Ausrichtung abgelehnt wird, kann die Veranstaltung „weitergereicht“ werden. Sollten alle Vereine die Ausrichtung ablehnen, muss der Erstligist das Turnier ausrichten. Aus Sicht des TV Emsdetten ist das Turnier 6 durchaus attraktiv. Die Begegnung gegen den TuS N-Lübbecke wird als zusätzlicher Härtetest im Rahmen der Saisonvorbereitung gerne mitgenommen.

Sollte der Sieg gelingen, winkt das absolute Highlight-Match gegen die Füchse aus Berlin. Der TuS N-Lübbecke konnte in der abgelaufenen Saison die Erstligaklasse nicht unter Beweis stellen. Nach einem holprigen Saisonstart kam der TuS zwar zur Mitte der Spielzeit besser in Schwung, am Ende reichte es, wenn auch knapp mit einem Punkt Rückstand, nur für den 17. Tabellenplatz der 1. Handball-Bundesliga. Der Oranienburger HC ist dem TVE noch bestens bekannt aus der 1. Runde des DHB-Pokals der letzten Saison. Im ersten Halbfinale gewann der TVE vor knapp einem Jahr deutlich mit 36:24 gegen den OHC. In der abgelaufenen Spielzeit belegte der Oranienburger HC den 7. Tabellenplatz in der 3. Liga Nord.

Die Füchse aus Berlin sind die absolute Top-Mannschaft des Turniers 6. Lange spielten die Füchse in der vergangenen Saison mit um die deutsche Meisterschaft. Am Ende waren es knappe drei Punkte Rückstand auf Platz 1. Stars wie Silvio Heinevetter, Hans Lindberg oder Paul Drux gehören zu dem Weltklassekader des Hauptstadtteams. Für Mark Ferjan wäre es ein Wiedersehen mit alten Mannschaftskameraden. Auch Ex-TVE-Spieler Johan Koch, der vor Kurzem seinen Vertrag bei den Füchsen verlängert hat, würde sich sicherlich auf einen Schlagabtausch mit alten Weggefährten freuen.


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