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Weltmeisterschaft

TVE-Spieler Janko Bozovic ist für Österreich bei der WM dabei.Foto: sf

Handball

(sf) Das erste Mal seit 2007 findet eine Handball-WM in Deutschland statt. Zusammen mit Dänemark trägt der DHB eines der größten Sport-Highlights des Jahres aus. Für die Deutsche Nationalmannschaft lief der Auftakt am Donnerstag perfekt: Mit einem ungefährdeten 30:19 gegen Korea sind schon mal einige Punkte auf der Liste.

Zu Euphorie kann dieser Auftakt aber noch nicht verleiten – zwei enttäuschende Turniere mit dem WM-Aus im Achtelfinale 2017 und dem Vorrunden-Aus bei der EM 2018 wirken noch nach. Die Handball-WM wird an sechs Orten ausgetragen. Mit Berlin, Hamburg, München und Köln ist Deutschland gleich vier Mal vertreten, Dänemark kann mit Herning und Kopenhagen zwei Arenen bieten. In der Vorrunde trägt Deutschland all seine Spiele in der Berliner Mercedes-Benz Arena aus. Sollte die DHB-Auswahl die Hauptrunde erreichen, geht es in der Kölner Lanxess Arena weiter.

Sollte das Team von Christian Prokop den Einzug ins Halbfinale schaffen, ginge es in Hamburg um das Finalticket. Das WM-Finale findet in Herning in Dänemark statt. 24 Mannschaften nehmen an der WM teil. Die 24 Nationen sind in vier Gruppen mit jeweils sechs Mannschaften aufgeteilt. Die jeweils ers­ten drei Teams erreichen die Hauptrunde, die letzten drei spielen im President‘s Cup. Nach den Halbfinals kommt es natürlich zum Finale und zum Spiel um Platz drei. Beide Partien werden in Herning ausgetragen.

Wer sind die Favoriten?

Titelverteidiger Frankreich ist natürlich zu nennen. Bei der EM 2018 scheiterten sie am späteren Europameister Spanien. Die Iberer zählen ebenfalls zu den Favoriten. Auch Dänemark sollte jeder als Gastgeber und Olympiasieger auf dem Zettel haben. Vize-Weltmeister Schweden will wieder für eine Überraschung sorgen und ist ähnlich wie Kroatien oder Norwegen nicht zu unterschätzen. Als Gastgeber zählt Deutschland natürlich zum erweiterten Favoritenkreis. Die aktuelle Form ist jedenfalls gut. Ende Oktober gab es gegen Israel (37:21) und im Kosovo (30:14) klare Siege. Mit Frankreich und Russland warten in der WM-Vorrunde weitaus größere Brocken.
Für alle im Fernsehen
Nach langen Verhandlungen sicherten sich ARD und ZDF die Rechte an der Heim-WM 2019.


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