In der Geschichte des Fußballs gehört Deutschland zu den erfolgreichsten Nationen. Die Bilanz der deutschen Nationalmannschaft bei Weltmeisterschaften umfasst vier Titel und zahlreiche Rekorde. Seit der ersten Teilnahme im Jahr 1934 hat das Team an fast jeder Endrunde teilgenommen. Lediglich 1930 und 1950 war Deutschland nicht vertreten. Mit acht Finalteilnahmen hält der DFB den weltweiten Rekord für die meisten Endspiele.
Die vier Sterne auf dem Trikot
Der erste große Erfolg gelang im Jahr 1954 in der Schweiz. Das Finale gegen Ungarn ging als Wunder von Bern in die Geschichte ein. Deutschland gewann mit 3:2 gegen den damaligen Favoriten. Den zweiten Titel holte die Mannschaft 1974 im eigenen Land. Im Finale in München besiegte das Team die Niederlande mit 2:1. Es war das Turnier, in dem Gerd Müller sein entscheidendes Tor erzielte.
Im Jahr 1990 folgte der dritte Triumph in Italien. Unter Teamchef Franz Beckenbauer gewann Deutschland das Finale gegen Argentinien durch einen Elfmeter von Andreas Brehme. Den bislang letzten Weltmeistertitel sicherte sich die Auswahl 2014 in Brasilien. Durch ein Tor von Mario Götze in der Verlängerung besiegte Deutschland erneut Argentinien mit 1:0.
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Besondere Rekorde und Spieler der WM-Geschichte
Lothar Matthäus ist einer der prägendsten Spieler der deutschen Fußballgeschichte. Er nahm an fünf Weltmeisterschaften teil und bestritt insgesamt 25 Spiele bei Endrunden. Damit war er lange Zeit der alleinige Weltrekordhalter, bis er im Jahr 2022 von Lionel Messi überholt wurde. Ein weiterer Rekordhalter ist Miroslav Klose. Mit insgesamt 16 Toren bei Weltmeisterschaften ist er der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte dieses Wettbewerbs. Er erzielte seinen letzten Treffer beim historischen 7:1 gegen Brasilien im Halbfinale 2014.
Deutschland erlebte jedoch auch Rückschläge. Nach einer langen Phase der Beständigkeit schied das Team bei den Turnieren 2018 in Russland und 2022 in Katar bereits in der Vorrunde aus. Dies war das erste Mal in der Geschichte des DFB, dass die Mannschaft zweimal hintereinander die Gruppenphase nicht überstand. Trotz dieser Krisen bleibt die Gesamtbilanz positiv. Mit 68 Siegen in 112 WM-Spielen und einem Torverhältnis von 232:130 gehört Deutschland statistisch zur Weltspitze.
Der höchste Sieg in der deutschen WM-Geschichte datiert aus dem Jahr 2002. Damals gewann die Mannschaft mit 8:0 gegen Saudi-Arabien. Die höchste Niederlage gab es 1954 mit einem 3:8 gegen Ungarn in der Vorrunde, bevor man denselben Gegner im Finale bezwang. Für die kommenden Aufgaben unter Bundestrainer Julian Nagelsmann steht die Stabilisierung der Defensive im Fokus, um an die alten Erfolge anzuknüpfen.


