Lindstrots weiter in Topform

Lennart und Henrik Lindstrot – mit Trainerin Fenja Gude in der Mitte – brillierten in Rheine mit Top-Zeiten. Foto: privat

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Horstmar. Henrik und Lennart Lindstrot vom TuS Germania Horstmar nahmen am erstmals ausgerichteten Hindernis-Meeting in Rheine statt. Obwohl beide Jungen bereits eine DM-Norm in der Tasche hatten, war diese auch für diesen Wettkampf das ausgeschriebene Ziel.

Besonders für Henrik, der im letzten Jahr bei den Deutschen U18-Meisterschaften in Ulm den sechsten Platz über die 2.000 Meter-Hindernisstrecke erlaufen konnte, sollte an diesem Wochenende unbedingt die Norm fallen. 6:30 Minuten lautete das Ziel. Nicht aber für Henrik. Bereits vor seinem Lauf rechnete sich der junge Burgsteinfurter Rundenzeiten aus, die auf eine Zielzeit von 6:00 Minuten hinausliefen. Nach dem Startschuss setzte er sich direkt an die Spitze des Feldes und übernahm fortan die Führung. Der freie Blick auf die Hindernisse und den Wassergraben verhalf ihm zu einer technisch einwandfreien Überquerung. Nach 6:04,93 Minuten erreichte Henrik das Ziel. Eine neue Bestleistung und die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang September in Heilbronn waren ihm damit nicht mehr zu nehmen. „Die 6 Minuten möchte ich bei den Deutschen dann schon noch knacken. Mal sehen, welcher Platz dann dabei herausspringt. Schön wäre eine Verbesserung zum letzten Jahr!“, schaut der 16-Jährige bereits auf das Saisonhighlight in knapp einem Monat. 

Im zweiten Lauf der Altersklasse MJU18 griff dann auch Zwillingsbruder Lennart ins Wettkampfgeschehen ein. Als seine Lieblingsdisziplin würde der angehende Abiturient die 2.000 Meter-Hindernisstrecke nicht beschreiben. „Da stehen mir einfach zu viele Hürden im Weg. Die mochte ich noch nie.“ Dennoch nahm er den Wettkampf gegen die Zeit an und unterbot nach einem packenden Finish gegen Konkurrent Tom Clemens der SSF Bonn die geforderte DM-Norm um mehr als zehn Sekunden. 6:19,84 Minuten standen am Ende zu Buche. Auch für ihn eine neue Bestleistung. „Ich denke, ich entscheide mich bei den Deutschen für die 1.500 Meter. Da kann ich meine läuferische Stärke besser ausspielen und habe keine Hindernisse zu überqueren. Das gefällt mir einfach besser und es soll ja schließlich auch Spaß machen“, blickte auch Lennart auf die DM in vier Wochen.

Mit insgesamt fünf erreichten Normen bewiesen die Zwillinge, wie diszipliniert sie in den letzten Jahren trainiert haben. Über welche Strecke sie letztendlich antreten, bleibt noch abzuwarten. „Wir schauen uns die Bestenlisten an und entscheiden dann zusammen, über welche Strecken Henrik und Lennart laufen werden. Aufgrund der derzeitigen Situation werden in Heilbronn nur begrenzt Teilnehmer angenommen. Wir müssen also schauen, dass Henrik und Lennart mit ihren Zeiten möglichst weit vorne dabei sind, damit sie laufen dürfen“, knobeln die Trainer der beiden bereits über die Meldung.


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