Lukas Meemann beendet Wintercup-Serie als Dritter bei den Junioren

Die WSV-Truppe hatte trotz der zwei Ausfälle Spaß beim Finale in Venlo und trägt Kevin Rempel (Mitte) auf Händen: Viktor Maidachevskiy, Lukas Meemann, Ben Kuberek, Jasper Nienhaus, Isabel Greiwe, Christian Lüttmann (hinten von links), Erik Möller, Ben Lukas Hagedorn und Fabian Probst (vorne von links). Foto: privat

Weitere

Venlo/Rheine. Die letzte Etappe der Wintercup-Serie hatte es noch einmal in sich. Auf dem Rundkurs auf der Maas im niederländischen Venlo bekamen es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren Booten oder auf ihren SUPs mit starker Strömung und schnellem Schiffsverkehr zu tun.

„Zudem hatte die untere Wende in einem kleinen Hafenbecken eine nur etwa zwei Meter breite Ausfahrt, was natürlich zu Hakeleien führt“, meint Trainer Christian Lüttmann mit Blick auf die schwierigen Bedingungen für ihn und seine WSV-Kanuten.

Dennoch kamen gerade Lukas Meemann und Ben Kuberek mit den Widrigkeiten gut zurecht. Lukas Meemann konnte zu Anfang der drei Runden direkt in einer starken Gruppe mitfahren und beendete das Rennen auf dem zehnten Platz (3. Platz Juniorenwertung). Sein Mannschaftskollege Ben Kuberek erwischte einen eher mäßigen Start, kämpfte sich aber auf den 11,5 Kilometern nach vorn und konnte zu Meemann aufschließen. Er kam knapp hinter ihm als Elfter (4. Platz Juniorenwertung) ins Ziel. Kevin Rempel, der dritte Juniorenfahrer des WSV, kam auf Rang 24.

Viktor Maidachevskiy begann sein Rennen eigentlich ganz gut, fuhr eine Zeitlang vor Rempel. „Allerdings hatte er ein paar Probleme beim Lesen des Streckenplanes und wollte die falsche Ausfahrt aus dem Hafenbecken nehmen“, verriet Christian Lüttmann. Er bemerkte seinen Fehler aber rechtzeitig und fuhr auf Rang 30 (Platz 2 Jugendwertung).

Trainer Christian Lüttmann und Isabel Greiwe starteten in der Leistungsklasse und spulten ihre Rennen ohne größere Vorkommnisse routiniert herunter. Lüttmann landete auf Rang 20 (Platz 12 LK-Wertung männlich), Greiwe auf Rang 61 (Platz 8 LK-Wertung weiblich).

Drei Schüler A gingen für den WSV an den Start, zwei kamen aber nur ins Ziel. Während Fabian Probst sein Rennen als Siebter und Ben Lukas Hagedorn als Achter beendeten, erwischte es Erik Möller schon kurz nach dem Ablegen vom Ufer. „Er ging kippen“, bedauerte Isabel Greiwe. Durchgefroren kam er wieder zurückgeschwommen und verzichtete wegen der Kälte auf seinen Start.
Ähnliches Pech ereilte auch Routinier Jasper Nienhaus. Ihm riss schon beim Einsteigen ins Boot das Steuerseil, das ein ordentliches Manövrieren unmöglich macht. Er musste ebenfalls aufgeben und konnte seinen Mannschaftskollegen nur vom Ufer aus zuschauen. Da er auch die anderen Etappen aus gesundheitlichen Gründen nicht fahren konnte, fällt er komplett aus der Wertung.


Anzeige


Kleinanzeigen inserieren in der Zeitung


Medienberatung für gestaltete Anzeigen


Mediadaten Verlag Zeitung NRW Steinfurt