Infos über den Schrecken Schlaganfall

Die Organisatoren bieten Vorträge und mehr an, um über das wichtige Thema Schlaganfall aufzuklären. Foto: privat

Gesundheit

Rheine. Ein Schlaganfall tritt in der Regel plötzlich auf. Gehirnregionen sind durch eine auftretende Blutung oder einen Infarkt unterversorgt. Es kommt nach kürzester Zeit zu einem Absterben der überlebenswichtigen Hirnzellen. Jährlich erkranken zirka 260.000 Menschen an einem Schlaganfall.

Wer sich näher darüber informieren möchte, etwas über Warnzeichen und Therapie erfahren will, der ist am Samstag (18. Mai) ab 9 Uhr beim „R(h)einer
Schlaganfalltag“ in der Stadthalle richtig.

Die Folgen eines Schlaganfalls sind für die Betroffenen sowie für das gesamte soziale Umfeld in vielen Fällen gravierend. Für alle Beteiligten hat ein Schlaganfall nämlich Einfluss auf die private und oft auch berufliche Zukunft.

Wie macht sich ein Schlaganfall eigentlich bemerkbar?

Wenn typische Warnzeichen wie plötzlich auftretende Lähmungserscheinungen, Sehstörungen, eine veränderte Aussprache, Schwindel, Gleichgewichtsstörun­gen oder plötzlich starke Kopfschmerzen auftreten, sollte eine sehr rasche medizinische Versorgung auf einer Schlaganfall-Station (Stroke Unit) erfolgen.

Wichtig sind nach der Neurologischen Rehabilitation in der Klinik auch die ärztliche Betreuung durch einen Neurologen sowie therapeutische Begleitung und Training durch die Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten – je nach Betroffenheit und Schwere der Erkrankung.

Verbesserungen sind noch lange Zeit nach dem Anfall möglich

Auch noch nach vielen Jahren der Wahrnehmung von Einzeltherapien durch neurologisch ausgebildete Therapeuten können noch sehr oft Verbesserungen in den verlorengegangenen Funktionen des Betroffenen erzielt und somit Lebensqualität verbessert werden.

Aus diesem Grund veranstaltet die Praxis Therapieraum am Humboldtplatz (Praxis für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie) am Samstag in der Stadthalle Rheine den „R(h)einer Schlaganfalltag“ mit interessanten Vorträgen zum Thema Schlaganfall.

Fachvorträge und Schluckuntersuchung

Die Veranstaltung wird durch ärztliche und therapeutische Fachvorträge und zum Schluss durch eine Live-Schluckuntersuchung (FEES) abgerundet.

Die Praxis für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie („Therapieraum am Humboldtplatz“) möchte mit dieser Veranstaltung die Aufklärung rund um den Schlaganfall verbessern, ohne dabei wirtschaftliche Zwecke zu verfolgen. Der „Therapieraum“ begleitet zusammen mit Dr. Florian Bethke aus dem Klinikum Ibbenbüren den Schlaganfalltag. Die Veranstaltung wird unter anderem durch viele Aussteller und die Stadt Rheine finanziell unterstützt. Der Eintritt ist frei.

Ein Schlaganfall geht übrigens nicht nur ältere Menschen an – auch jüngere Menschen sind immer häufiger betroffen. Der so genannte „juvenile Schlaganfall“ trifft auch Menschen vor dem 18. Lebensjahr und ist insbesondere durch die negativen Veränderungen unserer Lebensweise zuzuordnen. Übergewicht, Bluthochdruck, mangelnde Bewegung, Rauchen, Alltagsstress und auch eine ungesunde Ernährung können einen Schlaganfall auslösen.

Jeder von uns sollte sich daher für dieses wichtige Thema interessieren und am Samstag in die Stadthalle kommen, um mit eventuellen Ängsten und Unsicherheiten bezüglich des Schlaganfalls im Ernstfall besser umgehen zu können.


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