Kostenlose Telefonaktion zur Glücksspielsucht

Eine halbe Million Deutsche sind süchtig nach dem Spiel um Geld. Sie machen Schulden, spielen wie unter Zwang immer weiter, lassen nicht mit sich reden, Familie und Freunde zählen nicht mehr. Foto: Berliner Pressebüro

Gesundheit

Die Corona-Pandemie belastet viele Menschen. Auf der Suche nach Ablenkung ist mancher im Internet auf Online-Spielbanken gestoßen. Hierhin trieb es auch Menschen, die früher schon um Geld gespielt hatten, nun aber vor den verschlossenen Türen der Spielhallen standen.

Sucht-Experten schätzen Online-Glücksspiele als besonders riskant ein. Sie stehen immer zur Verfügung, die rasche Spielfolge hat hohes Suchtpotential, der Überblick über die Einsätze geht schnell verloren und außerdem kann man bei diesen illegalen Spielen schnell betrogen werden.

Das Spiel um Geld ist in Deutschland generell weit verbreitet. Aktuelle Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen: Rund 40 Prozent der 16- bis 70-Jährigen haben im vergangenen Jahr an Spielautomaten, bei Sportwetten und bei Onlinespielen gezockt. Eine halbe Million Menschen in Deutschland sind bereits süchtig nach dem Glücksspiel. Sie machen riesige Schulden, haben keine Zeit mehr für Familie und Freunde, erfinden Ausreden, um ihre Leidenschaft zu vertuschen…

Welche Anzeichen lassen eine Glücksspielsucht vermuten? Wie kann sie geheilt werden? Wie spricht man Menschen an, die dem Glücksspiel verfallen sind? Was tun, wenn der Betroffenen weiter spielen will?

• Diese und alle anderen Fragen beantworten am 21. September von 10 bis 16 Uhr Marie-Luise Theunissen-Spitzley und Dorothee von Canal vom Beratungs­telefon Glücksspielsucht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Die Beratung ist anonym, die Telefonnummer kostenlos: 0800 / 1372700


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