Infoabend zu Ausbildung und Karriere zog viele Besucher an

Geht gut ab: Eine Ausbildung bei der Stadt Ibbenbüren schafft viele Möglichkeiten für die eigene berufliche Zukunft. Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel

Karriere & Beruf

Ibbenbüren. Das Debüt 2018 war schon gut besucht. Der zweite Durchgang war es allerdings noch besser: 47 Jugendliche und Eltern informierten sich jetzt ausgiebig im Rathaus über Berufsstartchancen bei der Stadt Ibbenbüren. Das breite Angebot städtischer Ausbildungsberufe sorgte hierbei ebenso für angeregte Gespräche an Infostationen rund um den Ratssaal wie die guten Verdienstaussichten und Möglichkeiten der späteren Karriereförderung.

Geschultert hatten die Informationsarbeit vor allem Azubis der Stadt selbst – als Experten in eigener Sache. Sie gaben Einblicke in jene Ausbildungsmöglichkeiten für 2020, die allesamt mit dem gängigen Klischee des Aktenabhefters und Bleistiftanspitzers nicht das Geringste zu tun haben. Notfallsanitäter etwa gehören im nächsten Jahr zum Ausbildungsspektrum ebenso dazu wie Brandmeisteranwärter. Abgerundet wird das vielfältige Berufsstart-Angebot für 2020, zu dem selbstredend auch „Klassiker“ wie Verwaltungsfachangestellte zählen, durch drei Möglichkeiten eines Dualen Studiums.

Überhaupt erstmalig im Angebot: der Bachelor of Engineering für das Bauingenieurwesen und der Bachelor of Arts für Verwaltungsinformatik. „Wir haben Bedarf an Fachkräften. Wir brauchen Sie“, zeigte Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer in seiner Begrüßung an, dass clevere junge Menschen mit unterschiedlichen Talenten im Rathaus höchst willkommen sind. „Die Aussichten auf Übernahme stehen gut“, machte er zudem deutlich, dass eine Ausbildung in der Stadtverwaltung viel Sicherheit für die weitere Lebensplanung zu bieten vermag.

Deutlich wurde dabei ebenso, welchen hohen Stellenwert die Stadt Ibbenbüren ihrerseits der Ausbildung junger Menschen beimisst: Von knapp 800 städtischen Mitarbeitern sind aktuell immerhin 42 Azubis.

„Dieses Veranstaltungsformat war im vergangenen Jahr für uns noch ein Testballon. Wir haben aber schon damals ein großes Informationsinteresse gespürt“, sagt Andrea Guhe. Für die Ausbildungsleiterin der Stadt Ibbenbüren zeigen vor allem die angeregten Gespräche während der neuerlichen Infoveranstaltung, dass dieses Interesse eher noch gestiegen ist. Für sie kein Wunder: „Als Ausbildungsort ist die Stadt Ibbenbüren immer noch für viele eine unbekannte Größe. Viele haben nicht vor Augen, welche vielfältigen Möglichkeiten des Berufseinstieges es hier gibt. Umso mehr wollen es viele dann natürlich wissen, wenn sich die Gelegenheit bietet.“


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