Campus Rheine: Neue Marke und neue Räume

Sie sehen (v.l.) Ingo Niehaus (EWG Rheine), André Siggemann (EU|FH) und Dr. Peter Lüttmann (Bürgermeister). Foto: privat

Karriere & Beruf

Rheine. Im vergangenen Jahr übergab die EU|FH ihren Hochschulbereich Management und Technik an die CBS International Business School (CBS). Damit fokussiert sich die EU|FH auf ihre wachstumsstärksten Hochschulbereiche Gesundheit, Soziales und Pädagogik.

Nun startet die EU|FH – Hochschule für Gesundheit, Soziales und Pädagogik mit großen Zielen ins Jahr 2022, darunter neue Studiengänge und ein weiterentwickeltes Lehrkonzept. Am Campus in Rheine wird die Entwicklung der EU|FH besonders deutlich. Mit dem Umzug in ein neues, modernes Gebäude bietet die Hochschule nun auch mehr Studiengänge in Rheine an. „Die EU|FH ist die Hochschule in Rheine und damit das akademische Rückgrat der Stadt. Rheine ist das Gesundheitszentrum im Kreis Steinfurt und ein beträchtlicher Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten entfällt auf diesen Wirtschaftsbereich. Außerdem sind Gesundheit und die verbundenen Themenfelder für die Infrastruktur von Stadt und Region essentiell. Die Schnittmengen von Hochschule und EWG wie auch der Stadt Rheine sind vielfältig und die Zusammenarbeit ist eng und wird mit dem neuen Campus noch enger“, so Bürgermeister Dr. Lüttmann und EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus bei ihrem Antrittsbesuch auf dem neuen Campus an der Sprickmannstraße.

Das Ziel ist es, das Netzwerk in Rheine und Umgebung weiter auszubauen. Zu diesem Zweck bieten die neuen Räume auch ausreichend Platz und verfügen über notwendiges Equipment, um verschiedene Veranstaltungen zu organisieren. So stellt sich die EU|FH beispielsweise Gesundheitskongresse vor, wo Akteure der Branchen aufeinandertreffen und sich gewinnbringend austauschen können. Die EU|FH freut sich über viele neue Partner­unternehmen, mit denen sie gemeinsam an dem Erfolg und an der Entwicklung der Arbeitsmärkte Gesundheit, Soziales und Pädagogik arbeiten kann.

Neuer Fokus der EU|FH

Als spezialisierte Hochschule für Gesundheit, Soziales und Pädagogik will die EU|FH bestehende Berufe in diesen Branchen attraktiver gestalten und neue Berufe etablieren. Zu diesem Zweck hat die EU|FH ihr Lehrkonzept weiterentwickelt. Dieses entspricht gleichermaßen den Bedürfnissen der dual sowie der berufsbegleitend Studierenden. Sie erhalten eine besonders umfassende und anerkannte akademische Ausbildung, die es ihnen ermöglicht, ihre spätere Arbeitswelt selbstbewusst mitzugestalten und dadurch ihre Erfüllung in Berufen zu finden, die die Gesellschaft dringend braucht. Dies betrachtet die EU|FH als einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel in vielen Unternehmen. Die EU|FH unterstützt zudem das EFRE-Projekt „Gesundheitsregion Münsterland: Kommunale Versorgungskompetenz stärken (Kommkom)“. Kern des Projektes sind die Entwicklung von Nachwuchsstrategien im Rahmen eines regionalen Standortmarketings für Haus- und Fachärzte sowie Berufe im pflegerischen und therapeutischen Bereich in der Region. Rheine ist Modellkommune im Projekt, das noch bis Anfang 2023 läuft. Insbesondere die Physican Assistants (PA) die an der EU|FH ausgebildet werden, sind zentraler Punkt im Engagement der Hochschule. Zukünftig könnte den PA’s bei einer älter werdenden Ärzteschaft und den Nachwuchssorgen in diesem Bereich, eine neue Aufgabe in der ambulanten Versorgung zufallen.

Neues Lehrkonzept EU|FH

Das Studium an der EU|FH findet an drei Lernorten statt: Hochschule, Unternehmen und Zuhause. Dabei gibt es Bereiche, in denen praktisch gearbeitet werden kann – den so genannten Hands-On-Zonen (etwa Lernwerkstätten, Lehrpraxen). Dort erwerben die Studierenden berufliche Kompetenzen und Fähigkeiten und gewinnen erste Eindrücke in ihren zukünftigen Beruf. Berufspraxis erwartet sie zusätzlich in einem Unternehmen oder in einer Einrichtung, wo die Studierenden ihr wissenschaftlich fundiertes Wissen in den Berufsalltag einbringen. Die theoretische Lehre findet am Campus oder als Live-Online-Veranstaltungen (LOV) von Zuhause aus statt. Damit setzt die EU|FH auf zukunftsorientierte Lehrmethoden, die es ihren Studierenden erlauben, ihre digitalen Kompetenzen zu professionalisieren. Vor allem berufsbegleitend Studierende profitieren von den digitalen Anteilen.

Ausblick EU|FH in 2022

Ab dem Wintersemester 2022 erweitert die EU|FH ihr Studiengangsportfolio um weitere innovative Studiengänge im Themendreieck Gesundheit, Soziales und Pädagogik. Darunter befindet sich der neue duale Bachelorstudiengang Sozialer Wandel & Innovationsmanagement (B.A.) sowie berufsbegleitende Masterstudiengänge wie Global Health (M.Sc.), Betriebliches Gesundheitsmanagement (M.Sc.) und weitere im sozialen Bereich. Das Ziel ist es, bedeutsame Berufsfelder zu bedienen, die wichtiger denn je sind und Themen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung fokussieren. Damit engagiert sich die EU|FH für eine gesunde, soziale und lebenswerte Zukunft. Zusätzlich bietet die EU|FH ein berufsbegleitendes Studium an, das bundesweit möglich ist. Die berufsbegleitend Studierenden kommen nur zu fest definierten Präsenzzeiten an den Campus, die weit im Voraus feststehen. Damit hält die EU|FH an ihrer Mission fest, ein lebenslanges Lernen zu ermöglichen.


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