Jetzt noch durchstarten: freie Ausbildungsplätze

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Karriere & Beruf

Rheine. Für viele Schülerinnen und Schüler endet in diesen Wochen die Schulzeit – und damit beginnt ein neuer, spannender Lebensabschnitt. Wer bisher noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, muss sich nicht entmutigen lassen: In Rheine und der Region suchen weiterhin zahlreiche Unternehmen motivierte Auszubildende für das Ausbildungsjahr 2026/2027. 

Die Auswahl ist vielfältig: Ob kaufmännisch, handwerklich, technisch, gewerblich, sozial oder im Dienstleistungsbereich – es gibt noch viele Möglichkeiten, den passenden Einstieg ins Berufsleben zu finden. Oft zählt dabei nicht nur das Zeugnis, sondern vor allem Interesse, Motivation und die Bereitschaft, Neues zu lernen.

Auch für Eltern lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Angebote. Sie können ihre Kinder dabei unterstützen, sich zu orientieren, Bewerbungen anzustoßen und den Kontakt zu Unternehmen aufzunehmen. Denn gerade jetzt ist noch vieles möglich – auch kurzfristig.

Wer die Schule verlässt und noch auf der Suche ist, sollte die Chance nutzen: Die aktuellen Last-Minute-Ausbildungsangebote gibt es unter www.ausbildungsmesse-rheine.de. Dort finden Jugendliche und Eltern nicht nur eine Übersicht über freie Ausbildungsplätze in Rheine und der Region, sondern auch viele Details zu den einzelnen Angeboten – von Ausbildungsinhalten und Voraussetzungen über Benefits bis hin zu den direkten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in den Unternehmen. So kann der Kontakt schnell und unkompliziert aufgenommen werden. Der passende Ausbildungsplatz kann manchmal nur einen Klick entfernt sein.

1.200 Ausbildungsplätze noch zu vergeben

Der Start der Berufsausbildung nähert sich für viele Jugendliche. Sie konnten bereits einen Vertrag für eine Ausbildung unterschreiben und freuen sich darauf, bald ins Berufsleben einzusteigen. Andere sind immer noch auf der Suche. Die positive Nachricht: Auch für sie gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten.

Im Juni waren 823 Jugendliche bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur gemeldet, die bislang noch keinen Ausbildungsplatz oder eine andere Alternative für den Sommer haben. „Damit bewegen wir uns ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres“, berichtet Axel Pieper, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Rheine. Er fügt an: „Das ist also zunächst mal keine ungewöhnliche Situation. Allerdings heißt es für die noch suchenden Jugendlichen, jetzt nochmal den Fokus auf die Ausbildungsplatzsuche zu legen.“

Immerhin gibt es noch viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten. So waren im Juni 1.247 Ausbildungsstellen bisher unbesetzt. Rechnerisch bedeutet das, es kommen auf 100 unbesetzte Ausbildungsstellen gerade einmal 66 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber. „Natürlich ist das eine rechnerische Betrachtung. In der Realität passt das nicht immer ganz so zusammen. Interessen der Jugendliche, Anforderungen der Ausbildungsbetriebe und die räumliche Entfernung stimmen eben nicht immer überein“, so Pieper. Allerdings betont er, dass die Ausgangssituation für junge Menschen auch zu diesem Zeitpunkt noch sehr gut ist. „Vieles ist möglich. Damit es mit dem Ausbildungsplatz aber klappt, empfehle ich den Jugendlichen, neben dem Wunschberuf, auch alternative Ausbildungsberufe in den Blick zu nehmen. Hier hilft es, Kontakt mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur aufzunehmen. Gerade zu diesem Zeitpunkt sind die Tipps der Profis besonders wertvoll.“

Insgesamt meldeten sich seit Beginn des aktuellen Berichtsjahres im Oktober 2025 bislang 2.360 Jugendliche bei der Agentur für Arbeit. Das sind 11 weniger als im Vorjahreszeitraum. Demgegenüber wurden durch die Ausbildungsbetriebe insgesamt 2.653 Ausbildungsplätze gemeldet. Das waren 28 weniger als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres.


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