Funktionale Kleidung: Warum wird sie oft unterschätzt?

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Lifestyle

Wonach wählen Sie beim Shopping Ihre Kleidung aus? Die meisten Menschen schauen auf die Optik, den Preis und oft erst im dritten Schritt auf die Materialien und Eigenschaften. Funktionale Kleidung wird dabei am häufigsten unterschätzt, jedoch zu Unrecht. Diese Kleidungsstücke haben positive Eigenschaften im Alltag und sind nicht nur (aber auch) beim Sport besonders gefragt. Es fängt bereits bei der Unterwäsche an!

Was ist eigentlich funktionale Bekleidung?

Bei funktionaler Bekleidung wird von klassischen Kleidungsstücken mit Funktion gesprochen. Sie regulieren den Feuchtigkeitstransport, bieten mehr Halt oder schützen vor äußeren Einflüssen. Optisch gibt es meist nur wenig Unterschiede, diese zeigen sich erst beim genaueren Blick auf den Materialeinsatz und die Herstellungsweise. Stoffe werden speziell auf Belastung, Bewegung und wechselnde Temperaturen angepasst.

Das Spektrum reicht von atmungsaktiven Unterhemden über temperaturausgleichende Unterwäsche bis hin zu unterstützenden Textilien. So sind bei Sportlern, aber auch auf Flugreisen Kompressionsstrümpfe ein neuer Trend. Sie sorgen durch optimierte Druckverteilung und Stabilisierung für ein angenehmes Tragegefühl und Unterstützung des eigenen Wohlbefindens.

Funktionale Unterwäsche als Trend im Büro- und Sportalltag

Obwohl Funktionsunterwäsche Herren und Damen vor allem beim Sport unterstützt, wird sie zunehmend auch gern im Büro oder im Alltag getragen. Grund hierfür sind die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften, die sich vor allem in der warmen Jahreszeit bezahlt machen. Durch die Verwendung hochwertiger Materialien ist es möglich, die wechselnden Temperaturbedingungen zwischen Innen- und Außenbereich abzufedern und zu minimieren.

Natürliche Funktionsfasern sind dabei mittlerweile im Trend, denn sie ahmen die Fähigkeit der Natur nach. Der Mensch wärmt sich bereits seit Jahrhunderten mit Wolle und natürlichen Fasern, diese Eigenschaft wurde zugunsten von Fast-Fashion aber fast verlernt.

Wenn es nach dem Büro noch zum Sport geht, zeigen sich die Vorzüge funktionaler Unterwäsche und Bekleidung noch stärker. Der eng anliegende Sitz von Slips und Unterhemden macht Bewegung angenehm und schützt die Haut vor wunden Stellen.

Outdoor-Liebhaber profitieren von funktionaler Kleidung

Wenn Sportarten wie das Wandern einen Boom erleben, braucht es eine entsprechende Antwort der Bekleidungsindustrie für die Menschen. Wenn Sie viel Zeit im Freien verbringen, kennen Sie die wechselhaften Bedingungen und nutzen vermutlich schon lange funktionale Bekleidung.

Ihre Jacke schützt Sie vor Wind und Nässe, atmungsaktive Zwischenschichten regulieren das Klima. Doch auch draußen beginnt alles mit der richtigen Basis in Form von wärmenden Strümpfen und Unterwäsche.

Während Sie beim Sport im Fitnessstudio nach Ihren Übungen duschen und den Schweiß abwaschen können, sind Sie draußen auf eine funktionierende Feuchtigkeitsregulierung über Stunden hinweg angewiesen. Hier reicht die Jacke allein nicht, wenn es funktionieren soll, beginnt die richtige Bekleidung schon beim Slip.

Warum so viele Menschen funktionale Kleidung falsch einschätzen

Für viele Menschen ist funktionale Kleidung automatisch mit Leistungssport assoziiert. Im Alltag erscheint sie unpassend, ist es aber nicht. Feuchtigkeitsregulierung oder Temperaturausgleich ist selbst bei einem Job im Büro ein echter Vorteil. Spätestens, wenn Sie sich an den letzten Sommer und die schweißtreibenden Stunden vor dem Ventilator zurückerinnern, erscheint die Frage nach Funktionskleidung nicht mehr so abwegig.

Rein optisch ist es längst gelungen, Ästhetik und Funktion unter einen Hut zu bringen. Das beginnt bei hochwertiger und ästhetischer Unterwäsche und endet bei der designstarken Jacke mit Funktionalität.


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