Niedrig-Zins und Bauboom: Jetzt die Chancen nutzen

Klaus Wilp Foto: Veranstalter

Bauen & Wohnen

Emsdetten. Die Diskussion um einen höheren Leitzins in den USA und dem EU-Raum wirken sich unmittelbar auf die Kapitalkosten für Bauwillige aus. Zum Jahresbeginn haben sich die Bauzinsen leicht erhöht. Zwar bleibt Baugeld im langfristigen Vergleich sehr günstig.

Aber nach mehreren Jahren mit Minus-Rekorden bei den Zinsen spürt man seit Wochen deutlich, dass die Entwicklung am Kapitalmarkt nicht immer so bleiben muss und kann.

„Viel besser als heute können die Bedingungen für Käufer von Immobilien von dieser Seite her nicht werden“, betont Klaus Wilp, der die S-ImmobilienZentrum GmbH der VerbundSparkasse Emsdetten·Ochtrup leitet.

Dabei behalten die Experten nicht nur den Kapitalmarkt, sondern auch die regionale Immobilienlandschaft immer im Blick. Die umfassende Erhebung dient dazu, die Bedarfsentwicklung bis zum Jahr 2035 zu modellieren und in unterschiedlichen Szenarien Handlungsansätze aufzuzeigen. Bis dahin sind die meisten Babyboomer der Jahrgänge 1962 bis 1969 im besten Rentenalter. Ihr Bedarf und Bestand wirkt sich nachhaltig auf die Marktlage aus. „Unsere Beratung ist immer auf Langfristigkeit ausgerichtet“, erläutert Klaus Wilp den wachen Blick auf Zukunftsszenarien: „Wer heute kauft, muss auch übermorgen mit dieser Entscheidung gut leben können.“

Gut zu wissen, dass die Baufinanzierer der VerbundSparkasse Emsdetten·Ochtrup noch immer Zugriff auf „Globaldarlehen“ haben, die von der NRW.BANK abgesichert werden. Damit können sich viele Selbstnutzer von Wohneigentum die historisch niedrigen Zinsen für Baugeld 30 Jahre lang sichern. Das ausgewiesene Ziel der NRW.BANK lautet, mehr bezahlbaren Wohnraum im nördlichen Münsterland zu schaffen. Warum der Bedarf hier weiter steigt, schilderte der Vorstandsvorsitzende der VerbundSparkasse, Dr. Peter Eckhardt, unlängst in knappen aber deutlichen Worten: „Wir sind eine prosperierende Region. Wo viele neue Arbeitsplätze entstehen, braucht es angemessenen Wohnraum.“

In ihrem aktuellen Wohnungsmarktbericht errechnete die NRW.BANK für den Kreis Steinfurt eine Unterdeckung von neu gebauten Wohnungen von 500 bis 2000 Einheiten pro Jahr. Das Globaldarlehen soll diesem Engpass gezielt entgegenwirken und die Eigentumsquote in dieser Region weiter erhöhen. Warum das so wichtig ist, unterstreicht Klaus Wilp: „Letztlich schützt selbst genutztes Eigentum vor vielen Konjunktur- und Lebensrisiken: Im eigenen Zuhause lässt sich so mancher Sturm aushalten.“

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