Die „Sprache der fliegenden Hände“

Ausdrucksstarke Fotos und Informationstafeln geben interessante Einblicke in die Gebärdensprache. „Annehmen“ (l.), „Jesus“ (r.).Fotos: Jürgen Christ

Lengerich

Lengerich. Der „Sprache der fliegenden Hände“ widmet sich die Fotoausstellung „Gebärden-Welt“ in der LWL-Klinik Lengerich. Gezeigt werden 18 großformatige Bilder, die der Fotograf Jürgen Christ zusammen mit Mitarbeitenden des Caritasverbandes Emsdetten-Greven angefertigt hat.

Die Bilder sollen einen Einblick in die Vielfalt und Faszination der Gebärdensprache vermitteln, die in Deutschland erst seit 2002 als offizielle Sprache anerkannt sei, heißt es in einer Pressemitteilung der LWL-Klinik.

Schon seit über 30 Jahren seien Gebärden in der LWL-Klinik präsent, denn 1985 wurde hier die deutschlandweit erste Station für psychisch erkrankte Hörgeschädigte eingerichtet. Vor diesem Hintergrund lag die Entscheidung nahe, die beeindruckende Wanderausstellung in den Räumen der Lengericher Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu präsentieren.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung sollen Mitarbeitende des Caritasverbandes Emsdetten-Greven und der LWL-Klinik Lengerich – gebärdensprachlich begleitet – weitere Informationen zur Ausstellung, zum Behandlungszentrum für Hörgeschädigte und zur Geschichte der Gebärdensprache geben.

Die Ausstellung wird am Montag (13. November) um 12.30 Uhr im Foyer der Verwaltung eröffnet und kann danach noch bis zum 15. Januar 2018 werktags von 8 bis 17 Uhr besucht werden.

 
 
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