Helga der Engel - Ein Gedicht

Illustration: Erwin Rengers

Emsdetten

Helga der Engel - Ein Gedicht lesen Sie hier weiter:

Unsere Bahnhofs-Helga, weiß gekleidet ist sie nun,
wenn du sie siehst, bleibe steh‘n, ganz still und stumm.
Du wunderst dich, denn zum täglichen Einkaufen,
schwebt Helga dahin, braucht nicht mehr zu laufen.
Zwei große goldene Engelsflügel sie jetzt hat,
damit schwebt sie fröhlich durch unsere schöne Stadt.
Sie meint: „Weil ich ein großer weißer Engel bin,
brauche ich nicht mehr laufen, schwebe überall hin.
In allen Straßen wo ihr mich fliegen seht,
wird unsere Stadt wunderbar belebt.
Ein richtiger Engel bin ich, das sagen alle Leute.
Jeder will mich sehen, am liebsten noch heute.
Ja, viele Leute kommen nach Emsdetten hin,
weil ich, der weiße Engel, hier ansässig bin.“
Ein schöner schwebender Engel ist in der Stadt,
da freut sich auch der Bürgermeister mächtig und lacht.
Auch die Kaufmannschaft hat daran Freude gefunden,
zum Einkaufen kommen jetzt viel mehr Kunden.
Emsdetten hat einen schönen Engel mit goldener Krone,
das freut mich sehr, weil auch ich in dieser Stadt wohne.
Gedicht: Willi Jürgens

 
 
Werbung