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Mo, Jun

Vorhang auf für „Up denn Dräih kümp dat an“

Die Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel freut sich auf Sie zur Premierenvorstellung am kommenden Samstag! Foto: Tierp

Lengerich

Lengerich. Noch drei Proben bis zur Premiere am Samstag (3. März), dann öffnet sich in der Gempt-Halle der Vorhang für die lustige Komödie „Up denn Dräih kümp dat an“, aufgeführt von den Laienspielern der plattdeutschen Theatergruppe des MGV „Heimatklang“ Settel.

 

 

„Wir sind startklar, es kann losgehen“, fieberten Spielleiter Hartwig Nüßmeyer und MGV-Vorsitzender Ralf Krumme beim jüngsten Probenabend der ersten Aufführung entgegen. „An vielen kleinen Szenendetails müssen wir zwar noch etwas feilen, aber mit Text und Aussprache bin ich sehr zufrieden“, lobte der „Spielertrainer“ Nüßmeyer sein Team, das seit November 2017 dafür probt.

Nüßmeyer selbst stand seit 1983 in über 80 Aufführungen auf der Laienbühne und ist damit die tragende Säule der Gruppe. Ihm ist es wichtig, dass alles möglichst authentisch in korrektem Platt und natürlich auch auf einem hohen Spielniveau dargeboten wird.

In dem neuen Stück verkörpert Nüßmeyer einen echten „Pingelkopp“. Als überall aneckender, pedantischer Postbeamter Max Mücke, gleichzeitig Mietshauseigentümer, drangsaliert er Familie und Mieter gleichermaßen...

Leckerbissen up Platt

Weil endlich mal was von der Miete überbleiben soll, wird diese kurzerhand drastisch erhöht. Das ruft natürlich die Mieter des Hauses auf den Plan, allen voran den Systemanalytiker Hans Hummel (Gert Haumann) und Hedda Haberkorn (Irmhild Feldkamp).

Seine liebe Last hat er gleichzeitig mit den beiden Töchtern im Teenageralter Marie (Mina Biedenkap) und Maja (Meinke Nüßmeyer). Deren Sympathie für Medizinstudent Lutz (Martin Fiegenbaum) und Biologiestudent Archie (Tobias Nüßmeyer) passen ihm ganz und gar nicht in den Kram.

Seine eher besonnene Ehefrau Mechthild (Martina Upmann) will den Dreh hinkriegen, das lästige Miethaus so schnell wie möglich zu verkaufen.

„Es ist wie im richtigen Leben, mit Liebe, Witz und ein wenig Lengericher Lokalkolorit“, sagt Ute Nüßmeyer, die als Souffleuse alle Fäden in der Hand hält. Alle Freunde des plattdeutschen Theaters dürfen sich wie in den Vorjahren auf einen echten Leckerbissen up Platt freuen.

Für die Premiere am Samstag und die Vorstellungen am 9. und 10. März (Freitag und Samstag) sind noch Karten zum Preis von 13 Euro, inklusive fester Platzreservierung zu haben, heißt es abschließend in der Presseinformation.

Aufführungstermine in der Gempt-Halle Lengerich sind am Samstag (3. März) um 19 Uhr, am Sonntag (4. März) um 15 Uhr, am 9. März (Freitag) um 19.30 Uhr, am 10. März (Samstag) um 19 Uhr sowie am 11. März (Sonntag) um 15 Uhr.

Tickets im Vorverkauf gibt es bei Walter und Ricka Schallenberg unter der Rufnummer 05481 / 997785 oder bei Heiner Peters und Anja Steggemann-Peters unter 05485 / 833511. Der Eintritt kostet inklusive einer Platzreservierung 13 Euro pro Person.

Der pingelige Postbeamte Max Mücke (Mitte) und seine Frau hegen Vorurteile wegen des langhaarigen Outfit des georderten Elektrikers. Foto: Tierp

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