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Sa, Jul

Foto: LeWe

Tecklenburg-Ledde. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämpften jetzt beim zwölften internen, integrativen Fußballturnier um den Einzug ins Finale. Den ersten Platz errang nach einem spannenden Wettkampftag die Mannschaft „Haustechnik/Magazin“. Sie setzte sich im Finale mit 2:0 gegen die Mannschaft „BBB“ (Berufsbildungsbereich Ladbergen) durch.

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Foto: privat

Rheine. Eine bemerkenswerte Kooperation soll künftig dafür sorgen, dass der Fußball in Rheines Süden noch intensiver gefördert wird. Die VR-Bank Kreis Steinfurt unterstützt die Sportfreunde Rheine-Gellendorf 1920 e.V. finanziell und tritt als Namensgeber für den Sportpark auf, der ab sofort „Volksbank Sportpark“ heißt.

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Foto: Veranstalter

Lingen. Wenn am 12. Januar 2019 in der EmslandArena die sechste Auflage des Budenzaubers Emsland ausgespielt wird, kämpfen die Lokalmatadoren vom SV Meppen und die grün-weißen Legenden vom SV Werder um den Titel. Zusammen mit den Traditionsteams vom FC Schalke 04 und vom 1. FC Nürnberg stehen somit vier der sechs teilnehmenden Teams fest.

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Foto: privat

Kreis Steinfurt. Bei der Endrunde des U15-Juniorinnen-Sichtungsturniers auf der Platzanlage des TuS Lohauserholz in Hamm zeigten sich die U15-Juniorinnen des Kreises spielstark. Da die Trainerinnen Alexandra Fenk und Jessica Rüther urlaubsbedingt verhindert waren, coachten Johannes Müller und Anja Wolters das Team.

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Foto: privat

Steinfurt. Der Steinfurter Mädchenfußball geht neue Wege und macht sich fit für die Zukunft. Rückläufige Spielerinnenzahlen und die Schwierigkeit, in allen Altersgruppen eigene Teams zu melden oder die Trainerpositionen adäquat zu besetzen, waren die Hauptgründe für erste Gespräche der Verantwortlichen im Mädchenfußball beim SC Preußen Borghorst und beim SV Burgsteinfurt.

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Foto: privat

Borghorst. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ – so schallte es in Duisburg über den Platz. Nach 2013, 2014 und 2015 sicherten sich die U35-Frauen des SC Preußen Borghorst zum vierten Mal das Ticket für die Teilnahme an der Endrunde des DFB-Ü35-Frauen-Cups.

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Foto: wirin

Alles aus...

...das war mein erster Gedanke, als Südkorea das 1:0 gegen unsere Nationalmannschaft schoss. Kein neues Fußballwunder – Deutschland raus aus der WM, und zwar raus ohne Applaus. Verdient. Und hier könnte meine Kolumne enden mit den Worten: Bis in zwei Jahren zur EM!

Aber so einfach geht das nicht. Erstens gucke ich einfach weiter Fußball-WM und zweitens denke ich viel nach über das „Wie“ und „Warum“ des Ausscheidens unseres Teams. Folgende Frage geht seitdem durch meinen Kopf: Wer oder was war schuld an dem Ausscheiden? Die Antwort ist schwer und gleichzeitig ganz einfach: Alles und vieles! Okay, das ist zu allgemein, also formuliere ich es so: Fast alle Spieler waren von ihrer Normalform so weit entfernt, wie ich als Siebtklässler von einem Date mit Madonna.

Begriffe wie „Die Mannschaft“ oder „#ZSMMN“ haben dann begonnen, mich zu stören, als ich verstand, dass dies nur große Marketingvehikel des DFBs sind. Diese Aktionen waren ungefähr so toll geplant wie die Eintrittsgelder bei Länderspielen. Viele Handlungen des DFBs hat die Nationalmannschaft immer mehr von den Fans entfernt.

Das Problem mit dem Erdogan-Foto der Spieler Gündogan und Özil wurde unterschätzt und schlecht gelöst. Die Schuld haben hier verschiedene Seiten. Mesut Özil hat sich praktisch null, Ilkay Gündogan nur halbherzig dazu geäußert. Man kann die beiden Spieler nicht komplett aus ihrer Schuld entlassen, was den Umgang mit der Sache angeht, klar – aber was dann daraus wurde, ist in großen Teilen erschreckend: In den sozialen Medien war der Shitstorm unausweichlich. Nicht einfach Kritik zu ihren Leistungen auf dem Platz – es ging nur noch um das Foto. Schaute man sich die Profile der lautesten Hasskommentierer an, waren solche Aussagen zu finden: „Warum singen die die Hymne nicht mit?“, „Warum ist auf unseren Trikots kein Schwarz-Rot-Gold zu sehen?“, „Warum wurde das National aus Nationalmannschaft gestrichen?“, „Haut ab in die Türkei!“ – und das sind noch die harmlosesten. Der DFB wollte mit einem Basta die Diskussion beenden. Das war ein Eigentor, mit der Hacke ins rechte untere Toreck.

Nicht falsch verstehen, nicht jeder, der Özil und Gündogan kritisiert, ist ein Sympathisant mit Rechtspopulisten. Sonst dürfte ich ja auch nicht mehr vom Herzen sagen, dass wir 2014 trotz und nicht wegen Mesut Özil Weltmeis­ter geworden sind. Aber Rechtspopulisten nutzen dieses Thema für sich aus und das ist erschreckend.

Wie schön waren die Zeiten, als es einfach nur darum ging, dass 22 Männer einem Ball hinterherlaufen.

Ihr fußballverrückter
Andy Besirov

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