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Vier Jahre DRK-Kleidershop Lengerich

Das Foto zeigt (v.l.): Maria Wesendrup, Bärbel Lehmann und Tanja Harte-Dabic.Foto: DRK

Lengerich

Lengerich. Vier Jahre sind seit der offiziellen Eröffnung des DRK-Kleidershops in Lengerich bereits vergangen. Eine Zeit, in der viel geschehen ist, berichtet die Doppelleitung bestehend aus Maria Wesendrup und Tanja Harte-Dabic.

Begonnen hatte demnach alles im Jahr 2015 mit dem leerstehenden Ladenlokal an der Altstadt 3 in Lengerich. Laut Harte-Dabic musste viel Zeit und Liebe in die 400 Quadratmeter große Örtlichkeit investiert werden, damit es den Charme bekam, welches es auch jetzt zu einem Anziehungspunkt für die Kunden macht. „Es ist uns wichtig, dass sich wirklich jeder Kunde hier wohlfühlt und gerne wiederkommt.“ Kunden des Kleidershops kommen sogar aus Münster und Dortmund. Aber auch im Einzugsgebiet von Lengerich hat sich der Kleidershop im Laufe der vier Jahre sehr gut etabliert.

Ein Dauerbrenner unter den Kunden ist die einmal im Monat stattfindende Aktionswoche, bei der täglich wechselnde Artikel um 50 Prozent reduziert sind.

Wesendrup erinnert sich bei der Gelegenheit an den Wasserschaden vor zwei Jahren, welcher zu einer drei monatigen Schließung des Kleidershops führte: „In Lengerich wurden wir fast täglich angesprochen, ob und wann der Kleidershop wieder öffnet. Da haben wir gemerkt, wie viele schon auf den Kleidershop zählen.“

Rückblickend hat sich in den vier Jahre vor allem der strukturelle Aufbau innerhalb des Kleidershops weiterentwickelt. So gibt es aktuell eine Kinder-, Damen- und Herrenabteilung und ein Bereich für Spielwaren.
Und auch das Lager des Kleidershops bietet viel Staufläche und feste Arbeitsflächen für die Annahme, das Sortieren und Auszeichnen der Ware. Denn ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre das alles so nicht machbar, erklärt Wesendrup. Das Team um Wesendrup und Harte-Dabic besteht aktuell aus 17 ehrenamtlichen Helferinnen. Und Hilfe wird immer gesucht:

„Wir freuen uns natürlich immer über zusätzliche Ehrenamtliche. Wichtig ist uns, dass die Menschen teamfähig und verantwortungsbewusst sowie eine gute Portion Menschlichkeit mitbringen“, erklärt Harte-Dabic. Denn zum alltäglichen Geschäft gehört nicht nur die Annahme, das Sortieren und Auszeichnen von Kleiderspenden, sondern auch der Kundenkontakt und damit einhergehend auch das offene Ohr für tief berührende Lebensgeschichten und menschliche Schicksale.


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