DRK Emsdetten wirbt um Fördermitgliedschaften

Das Bild zeigt die Werber mit den Vorstandsmitgliedern des DRK-Ortsvereins Emsdetten (v.l.): Christian Hövels (2. Vorsitzender des DRK-Ortvereins), Maame Osei, Jens Radon (RK-Leitung), Amil Abbasov, Marie-Christin Radon (RK-Leitung), Laura Kneisel (JRK), Jan Heitmann, Pascal Kia, David Heitmann und Robert Nollmann (1. Vorsitzender des DRK-Ortvereins). Das Bild zeigt die Werber mit den Vorstandsmitgliedern des DRK-Ortsvereins Emsdetten (v.l.): Christian Hövels (2. Vorsitzender des DRK-Ortvereins), Maame Osei, Jens Radon (RK-Leitung), Amil Abbasov, Marie-Christin Radon (RK-Leitung), Laura Kneisel (JRK), Jan Heitmann, Pascal Kia, David Heitmann und Robert Nollmann (1. Vorsitzender des DRK-Ortvereins).Foto: DRK-Ortsverein Emsdetten

Emsdetten

Emsdetten. Bis Ende August wird eine Gruppe junger Menschen des Deutschen Roten Kreuzes in Emsdetten unterwegs sein, um die Haushalte zu besuchen und für eine Fördermitgliedschaft im DRK zu werben.

 

 

„Wir freuen uns, dass wir damit auch direkt über unsere erfolgreiche Arbeit in Emsdetten berichten und gleichzeitig einen Beitrag zur finanziellen Sicherung unserer Aufgaben schaffen können“, so Vorsitzender Robert Noll-mann bei einem Ortstermin am DRK-Zentrum an der Edmund Kohl-Straße.

Bekanntlich finanziert sich das Rote Kreuz als internationale Hilfsorganisation, die bereits dreimal mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, hauptsächlich über Spenden und Beiträge seiner Fördermitglieder – übrigens anders als die behördlichen Hilfeleistungsorganisationen wie Technisches Hilfswerk oder auch Feuerwehr, deren Finanzbedarf wesentlich durch Steuermittel bestritten wird. Und obwohl die Arbeit des DRK in Emsdetten fast ausschließlich ehrenamtlich geschieht, braucht der Ortsverein Geldmittel, um alle seine Leistungen für die Bevölkerung bezahlen zu können.

Die aus 160 aktiven Mitgliedern bestehende Rotkreuzgemeinschaft, die auf Stadtfesten wie etwa dem Rosenmontagsumzug und Sportfesten im Notfall Erste Hilfe leistet und für jegliche Katastrophen gerüs­tet ist, hat hohe Verbrauchsmaterialkosten, für die weder der Staat noch die Krankenkassen aufkommen.

Insbesondere die Finanzierung des hohen Ausbildungsniveaus der Sanitäter, die auch für die Spitzenabdeckung des Rettungsdienstes eingesetzt werden und an Tagen wie dem 1. Mai einen 24 Stunden-Dienst ehrenamtlich bestreiten, wird darüber finanziert. „An solchen Tagen, an denen der Rettungsdienst aufgrund der Fülle an Einsätzen schon mal an seine Grenzen stößt, werden die Ehrenamtlichen mit dem RTW im Notfall Erste Hilfe verrichten und somit die Notfallversorgung der Emsdettener Bevölkerung maßgeblich unterstützen“, wie der 2. Vorsitzende Christian Hövels ergänzt.

Auch die Arbeit des Jugendrotkreuzes, bei dem momentan 80 Kinder und Jugendliche spielerisch an die Erste Hilfe herangeführt werden, würde ohne eine gesicherte finanzielle Basis nicht möglich sein. Schließlich erfordern auch die Ausstattung der Kameraden in der Rotkreuzgemeinschaft sowie die Instandhaltung der Einsatzfahrzeuge in jedem Jahr wieder neue finanzielle Anstrengungen des Ortsvereins.

Neben einer Reihe von Spendern, die immer wieder anlassbezogen die Arbeit des Roten Kreuzes in Emsdetten finanziell unterstützen, kommt daher den Fördermitgliedern besondere Bedeutung zu, denn ihre Beiträge sind die feste Basis, auf die der Ortsverein auch unabhängig von tagesaktuellen Geschehnissen bauen kann. Da der Mitgliederstamm des Emsdettener Roten Kreuzes aufgrund von Wegzug und auch Todesfällen älterer Mitbürger naturgemäß schmilzt, muss dieser immer wieder erneuert und aufgestockt werden. Diese Aufgabe werden die jungen Kollegen erfüllen, die voraussichtlich bis Ende August in Emsdetten als „Botschafter des Roten Kreuzes“ unterwegs sein werden. „Wir bitten die Emsdettener, unsere Werber freundlich aufzunehmen und wenn möglich die Gelegenheit zu nutzen, Mitglied im Emsdettener Roten Kreuz zu werden“, so Nollmann.

Die Werber können sich durch einen Ausweis des DRK legitimieren und außerdem kann für die Dauer der Werbeaktion auch der DRK-Kreisverband in Steinfurt als zentraler Ansprechpartner für die Aktion unter der Rufnummer 02551 / 93890 kontaktiert werden. Der Ortsverein bittet darum, sich nicht durch eventuell ungewöhnliche Autokennzeichen an den Pkw der Werber irritieren zu lassen: Eine große europäische Autovermietung hat für diese Aktion die benötigten Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und so werden neben „heimischen“ Fahrzeugen aus dem Steinfurter und Tecklenburger Land teilweise auch Kfz, die mit „EU“ für Euskirchen gekennzeichnet sind, verwendet.

„Wir hoffen, dass uns durch die Mitgliederwerbeaktion auch weiterhin genug finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um mit Hilfe des Engagements der Ehrenamtlichen die Sicherheit und Fürsorge der Emsdettener Bevölkerung nachhaltig sicherzustellen“, so das Ziel des Vorstands des Verbandes.


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