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Do, Sep

Dr. Lüttmanns Stimme geht ans Jugendzentrum

Das Bild zeigt (v.l.) Carsten Timpe, Leiter des Jakobi-Jugendzentrums, Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Projektmit­arbeiter Philipp Saatkamp. Foto: Stadtpressestelle Rheine

Rheine

Rheine. Carsten Timpe, Einrichtungsleiter im Jugendzentrum Jakobi, und Philipp Saatkamp, Projektmitarbeiter „Kulturscouts“, stellten bei ihrem Besuch im Rathaus Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann ihr Projekt vor.

Junge Geflüchtete und Jugendliche, die schon längere Zeit in Rheine leben, sollen gemeinsam die alte wie auch neue Heimat kennenlernen. Dabei lernen sie nicht nur gemeinsam, sondern auch voneinander – insbesondere zu den jugendrelevanten Themen wie Liebe, Politik und Kultur. Genauso im Fokus stehen mögliche Freizeitaktivitäten, vom Kochen über Kanu bis hin zum Klettern. Gelegentlich werden auch größere Ausflüge zum Beispiel in die Bundeshauptstadt Berlin unternommen.

„Ein Projekt, das Unterstützung verdient, weil es Jugendlichen sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten bietet und es auch zur Verständigung zwischen den Kulturen beiträgt“, freute sich Bürgermeister Dr. Lüttmann über die vielfältigen Aktivitäten. Das Projekt „Kulturscouts“ wurde bereits 2015 von Carsten Timpe und seiner Mitarbeiterin Eva Schneider-Margner entwickelt und 2016 erfolgreich gestartet.

Die konstante Fortführung ist nur möglich mit einem besonderen Engagement der Beteiligten und einer Cofinanzierung vom Land NRW in der Zeit von 2017 bis 2019. Jeder Bürger kann dieses Projekt ebenfalls leicht und ohne viel Aufwand unterstützen: Die Jakobi-Gemeinde hat sich für eine Förderung beim „Penny Förderkorb‘“ beworben. Das vom gleichnamigen Discounter ins Leben gerufene Förderprogramm soll insbesondere Organisationen unterstützen, die sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmern. In den Filialen haben Kunden die Möglichkeit, mit dem Slogan „Stimmt so!“ ihren Rechnungsbetrag aufzurunden.

Die Differenz soll insbesondere die Organisationen unterstützen, die in der regionalen Nachbarschaft einer Filiale soziale Aufgaben erfüllen. Neben über 500 anderen Vereinen und Einrichtungen hatte sich die Jakobi-Gemeinde bereits im April 2019 beworben und es bis in die Endrunde geschafft. Nun geht es darum, sich im Regierungsbezirk Münster gegen zwei Mitkonkurrenten, die nicht aus Rheine kommen, im Onlinevoting zu behaupten. Die Abstimmung läuft noch bis zum 15. September. Die kos­tenlose Stimmabgabe kann täglich neu unter foerderkorb.penny.de  erfolgen.

Der Gewinner erhält ab November 2019 ein Jahr lang die Förderpenny-Spenden aus der Nachbarschaftsregion. Bürgermeister Dr. Lüttmann versprach bei der Verabschiedung, ebenfalls für das Projekt abzustimmen. Er wünschte dem Projekt auch für die Zukunft viel Erfolg.


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