Rheine. Der erste Eindruck der jahrtausendealten Salinenanlage ist der eines mächtigen technischen Baudenkmales. Die Sole fließt weiterhin wie in den vergangenen Jahrhunderten durch das Dorngradierwerk. Auf den Bänken im Salinenpark sitzen Besucher, genießen die gute Luft und den wundervollen Salinenpark. Salz, das „weiße Gold“, hat auch heute noch eine große Bedeutung für die Stadt Rheine, ihre Bürger und Besucher.
Am Sonntag, 17. August findet eine öffentliche Führung mit Gästeführer Engelbert Nagelschmidt statt, bei der verschiedene Abschnitte des Salzgewinnungsprozesses erkundet werden.
Salzsiedehaus
Zu den Höhepunkten zählt der Besuch des restaurierten Turbinenhauses und des alten Salzsiedehauses, das im Inneren seine authentische Einrichtung mit originalen Siedepfannen bewahrt hat.
Die Führung spannt den Bogen von den Anfängen der Salzgewinnung im Mittelalter bis hin zur Einführung des Kur- und Badebetriebs im Jahr 1890. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Infozentrum Dreigiebelhaus im Salinenpark. Die Führung dauert etwa anderthalb Stunden. Die Teilnahmegebühr (7 Euro; Kinder bis 17 Jahren frei) kann direkt vor Ort entrichtet werden.
Führungen in Bentlage
Die im Jahre 1803 säkularisierte und seit 1978 im Stadtbesitz befindliche Klosteranlage präsentiert sich heute als Kunst- und Kulturdenkmal ersten Ranges, dessen faszinierende zeitgemäße Instandsetzung über 500 Jahre Geschichte lebendig werden lässt. Auch ein Abstecher zu den sehenswerten „Reliquiengärten“ ist eingeschlossen.

Die Saline Gottesgabe hat seit vielen hundert Jahren eine große Bedeutung für unsere Stadt. Foto: Fotoclub Rheine

